Hat BILD im Blog von Richard Gutjahr geklaut?

Kaum hatte ich den Lobgesang auf Richard Gutjahrs Blog verfasst, da springt auch schon Deutschlands dünnste Tageszeitung darauf an: Am 29. September hat Bild die Story auf der Titelseite, die Gutjahr ein paar Tage zuvor gebracht hatte: Student Max Schrems hatte Facebook gezwungen, die über ihn gespeicherten Daten rauszurücken.

Vier Tage vorher hatte Richard Gutjahr die Story als erster gebracht. War das jetzt geklaut von der Bild? Weiterlesen

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In diesem Blog gibt’s gute Serien

Serien schaut der Mensch von Welt nicht mehr in der Glotze, sondern auf DVD. Und man schaut auch keine deutschen Serien, sondern amerikanische.

Mad Men,  Sopranos, 24, Breaking Bad, HIMYM haben dafür gesorgt, dass man sich Serien als ganze Staffel kaufte. Lost-süchtige kamen morgens mit kleinen Augen ins Büro, weil sie bis morgens um drei glotzen musste. Nur noch eine Folge. Und dann noch eine. Und noch eine. Weiterlesen

Top of the Blogs, Teil 1: Ein sehr witziger Medienblog

Da ich in letzter Zeit so viele Blogs lese und mir so viele davon so ausgesprochen gut gefallen, werde ich in loser Reihenfolge die besten vorstellen.

Den Anfang macht:  Richard Gutjahrs Blog.

gutjahr.biz/blog/ gehört zu den meist gelesenen deutschen Blogs. Dabei polarisiert er tüchtig: Er hat viele Fans, aber vielen Leuten scheint er auch auf den Keks zu gehen (zum Beispiel den Social Media Experten http://www.facebook.com/smexperten) . Jedenfalls ist das mein Eindruck nach meiner überhaupt nicht wissenschaftlichen und rein vom Zufall gelenkten Netzrecherche. Weiterlesen

Ritter-Schlag

Kürzlich hatte ich mich auf Facebook darüber beklagt, dass die Ritter Sport Bio Tafeln so klein sind. Die wiegen nämlich nur 65 Gramm.

Man scheint  meine Klage in Waldenbuch gehört zu haben. Denn jetzt gibt es die Riesen-Ritter Tafel: Milch und Weizen Pops, 250 Gramm. Ein halbes Pfund also, bzw. ein viertel Kilo! Da kann man schon satt werden. Und mit 1,89 Euro bei Edeka hat auch der Preis einen Ritterschlag verdient.

Als kleines Bonus animiert die Sorte die Texter bei Ritter Sport noch zu solchen Perlen wie „Es ist mir eine Ähre“, was viel besser ist,  als das naheliegende „Eine Frage der Ähre“.

Kaufempfehlung!

Yes! – 1 4-sprachiger Schokoriegel!

Kürzlich schrieb ich über einen dreisprachigen Schokoriegel. Ich musste ein Fotobeifügen, sonst hätte mir sicher niemand geglaubt, dass es sowas gibt.

https://imeinkaufswagen.wordpress.com/2011/06/26/ein-dreisprachiger-schokoriegel/

Unfassbar aber wahr: heute bin ich auf einen 4 (vier!!!!!)-sprachigen Schokoriegel gestoßen: Genauer gesagt. Einen Dreierpack davon.

Ich geben zu: Das ist verwirrend. Daher auch wieder ein Foto:

Was wir sehen ist: „Yes“ – englisch

„Nur für kurze Zeit“ – deutsch

„Edition limitee“ –französisch

Und dann noch

„Nestlé“ – Schweizerisch.

Okay, das mit Nestlé zählt nicht so ganz. Wer will mag also meinetwegen behaupten, es handele sich nur um einen dreisprachigen Schokoriegel. Trotzdem bizarr!

Back in Black

Seitdem es Haribo Vampire gibt bin ich ein großer Fan von Lakritz / Weingummi Crossoverprodukten. Die Mischung ist nicht für jeden und auch bei mir nichts für jeden Tag. Aber wenn ich vorm Süßigkeitenregal stehe und mich mal wieder nicht entscheiden kann: Dann wandern bei mir die Vampire in den Einkaufswagen. Obwohl die Vampire anscheinend ganz gut laufen, gibt es wenige weitere Crossover Versuche. Jetzt aber doch: Kaustreifen-Experte Fritt hat Fritt Lakritz auf den Markt gebracht. Gibt es zwar schon seit Februar, steht aber noch immer „neu“ drauf. Wie immer bei Fritt kommen die Kaustreifen äußerlich ein wenig lieblos gestaltet daher. Geschmacklich aber absolut empfehlenswert: Viel weniger Weingummi als die Vampire, stattdessen dominiert ein erdiges Aroma. Ob das bei der Kinder Zielgruppe ankommt, die Fritt ansonsten ja immer im Auge hat (wie man auf der Spiele-lastigen Webseite deutlich sehen kann) bezweifle ich. Aber ich klicke trotzdem gern auf „gefällt mir“ (wobei mir auffällt, dass die FRITTen noch gar keinen Facebook-Auftritt haben, tststs…..)

App der Woche: Blippar

Augmented Reality könnte das nächste große Ding nach Social Media werden. Am besten testen lässt es sich mit der kostenlosen App blippar. Man hält die App vor einen beliebigen Gegenstand, der einem vor die Smartphone Linse kommt. Nicht den Strichcode, keinen QR Code, sondern einfach nur den Gegenstand. Sei es eine Tafel Schokolade, ein Ipod oder die Bild Zeitung von gestern.

Blipper zeigt einem dann, was es darum zu wissen gibt. Klappt nicht immer und bei allem, aber wenn es klappt, läuft einem schon so etwas wie ein kleiner Schauer über den Rücken, das  so was funktioniert. Nützt wenig, macht aber Spaß!