KILTS. AND SO MUCH MORE.

Vor ein paar Tagen war in Schottland wieder Burns Supper. Da essen alle anständigen Schotten bekanntlich Haggis.

Für all jene unter meinen Blog Lesern, die weder wissen, was Burns Supper ist und auch noch nie von Haggis gehört haben:

Haggis ist eines der schottischen Nationalgerichte: Ein mit diversen Innereien gefüllter Schafsmagen. Da dreht sich einem ja derselbe um, mag man denken. Ist aber gar nicht so schlimm. Für alle Menschen, die alt genug sind, richtig Deftiges zu schätzen, kann Haggis eine wahre Offenbarung sein.

Und Burns Supper?  Am 25. Januar irgendeines längst vergangenen Jahres starb der Dichter Robert Burns (welcher Nationalität er war, verrate ich hier mal nicht, aber vielleicht kommen ja die ganz schlauen unter euch drauf….). Burns war auch der Verfasser der berühmten Ode an den Haggis, die mit diesen drei Zeilen beginnt:

Fair fa’ your honest, sonsie face,

Great Chieftan o’ the Puddin-race!

Aboon them a’ ye tak your place

Nein, ich habe mich nicht mit dem Kopf auf die Tastatur geschlagen, das gehört so.

Anlass genug jedenfalls, dass in Schottland am 25. Januar die Bagpipes und die Whiskeygläser rausgeholt werden.

Das tolle für alle armen Menschen, die das Pech haben nicht in Schottland zu leben: Haggis kann man jetzt auch nach Deutschland liefern lassen. Muss man einfach nur bestellen. Das geht am besten bei Kilts and More, die man unter www.haggis.de findet.

Was dann geliefert wird, sieht so aus:

SCHOTTISCHER HAGGIS

SCHOTTISCHER HAGGIS

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ist tief gefroren. Und dank der genialisch-raffinierten Kühlkette, die UPS zwischen Schottland und Hamburg eingerichtet hat,  kommt der Klotz auch an, als sei es das selbstverständlichste von der Welt.

Whiskeygläser hoch für UPS an dieser Stelle!

Ich ahne, was ihr denkt: Ihr denkt: Das ist doch sicher wahnsinnig teuer. Weit gefehlt: eine Portion für acht Personen kostet gerade mal 25 Euro – dafür bekommt man ja gerade mal zwei Kilo Kartoffeln auf dem Isemarkt.

Und die Lieferung? Kostet nur FÜNF Euro und das finde ich angesichts der oben beschriebenen Vorzüge wirklich spottbillig.

Ach ja, das Gedicht von Burns endet mit den drei Zeilen:

That jaups in luggies;

But, if ye wish her gratefu’ pray’r,

Gie her a Haggis!
Erkenntnis des Tages: Man muss im Leben nicht versuchen, alles zu verstehen. Man sollte sich bei einigen Dingen einfach freuen, dass es sie gibt.

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