Beerenalptraum in schwarz, weiß, gold

Zurzeit recherchiere ich wie kürzlich in diesem Blog erwähnt, ob es nennenswerte Unterschiede zwischen Haribo und Katjes gibt.

Heute bin ich bei meiner Recherche ein wenig vom Pfad abgekommen. Ich war bei Aldi und habe dort eine Tüte Beerentraum Pannacotta gekauft. Wird ja andernorts hochgeblobt. Gehört zur Gourmet Selection von Aldi und entsprechend ist die Tüte in den Farben gehalten, zu der Verpackungsdesigner immer greifen, wenn es edel werden soll: schwarz, weiß, gold.

Es schmeckt.  Künstlich. Langweilig. Nach Plastik. Okay, vielleicht könnte ich mich sogar dran gewöhnen, wenn ich müsste. Aber ich muss ja nicht. Und stelle stattdessen fest, dass     Weingummi von Haribo und Katjes auf jeden Fall um Längen besser sind, als (Achtung, Wortspiel:) all die Billo-Süßigkeiten, die man bei Aldi und anderen Discountern bekommt.

Wobei mir einfällt: Was ist eigentlich aus der Schlecker Weingummi-Hausmarke Trolli geworden? Gibts die nach der Schlecker-Pleite noch? Hoffen wir mal, dass nicht.

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Fürs Marmeladenmuseum in Bad Schwartau: Stevia

Stevia! Offenbar kommen jetzt eine ganze Reihe mit diesem peruanischen Kraut gesüßten Produkte in die Regale. Da ich ein Zuckerjunkie bin, freut mich das. Vielleicht komme ich mit Stevia ja weg von meiner Sucht nach den weißen Kristallen.

Vor ca. 2 Jahren hatten einige Lebensmittelhersteller schon mal einen Versuch mit Stevia gestartet. Ich hatte damals einen Joghurt der Molkerei Andechs probiert. Weiterlesen

RAW BITE

Fruchtriegel RAW BITEAls Kind habe ich ständig Corny Müsliriegel gegessen. Heute sind sie praktisch gänzlich von meinem Speiseplan verschwunden. Das mag zwei Gründe haben: Erstens kauft meine Mutter mittlerweile nicht mehr für mich ein. Zweitens, und das ist gravierender: Ich hatte bei Corny das Gefühl, dass dieser Müsliriegel mit den Jahren immer süßer und süßer wurde.

Damals, als Corny noch mein Pausenbrot war, war es ein Weiterlesen

Das Buch und sein Cover: „Mit einem Web-Shop Geld verdienen“

„Don’t Judge a Book by its Cover“. Diese Weisheit trifft auf kein Buch so gut, wie den kürzlich von mir gelesenen Ratgeber „Mit einem Web-Shop Geld verdienen.“ von Olaf Huth. Das Cover sieht nämlich – kein Witz – so aus:

Cover des Buches von Olaf Huth

Die Dame plinkert einen an, streichelt mit ihren mit French Nails bewehrten Fingerchen eine Maus und macht insgesamt nicht den Eindruck, als würde sie mit einem Web-Shop Geld verdienen. Ein typisches Stock-Foto halt. Man könnte meinen das Cover sei satirisch gemeint, es wurde aber wohl einfach nur mit verbundenen Augen ausgewählt. Weiterlesen