Anton Hunger berichtet „vom Glanz und Elend der Journaille“

"Blattkritik" von Anton HungerDer Name Anton Hunger ist vor allem mit seiner fast 20-jährigen Tätigkeit als Chef-Kommunikator von Porsche verbunden. Nun hat er – der reichlich Gelegenheit hatte, die deutsche Presse zu studieren – eine „Blattkritik“ in Buchform verfasst. In 23 Kapiteln knüpft er sich die unterschiedlichen Fehltritte der Presse vor.

Anton Hunger kennt den Medienbetrieb mit allen seinen Reflexen, Ritualen und Eitelkeiten in- und auswendig und hat selbst oft genug auf dieser Klaviatur gespielt. Der Grundgedanke in „Blattkritik“: Journalisten legen es auf eine runde, packende Story an – dabei fallen die Fakten gern mal unter den Tisch, wenn diese nicht zur Geschichte passen. Zudem messen sie mit zweierlei Maß: In der Headline wird mit ausgestrecktem Finger auf Politiker gezeigt, die beim „wulffen“ erwischt werden. Dabei seien viele Journalisten aber selbst mit einer mindestens ebenso ausgeprägten Mitnahmementalität ausgestattet. Weiterlesen

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è für Caffè und Tè.

Hört sich komisch an, ist aber so: Jetzt gibt es Wasser in Plastikflaschen, das ideal für die Zubereitung von Kaffee und Tee sein soll. Bzw. für „Caffè“ und „Tè“ wie es beim Hersteller heißt. Das Wasser hört auf den Namen „e aqua“ und man findet es hier:  http://www.e-aqua.de/

Ich hab’s getestet. Vielleicht war es nur Einbildung, aber ich fand, dass mein illy Kaffee auf einmal noch ein wenig besser schmeckt. Ich weiß, das hört sich komisch an, weil es ja nur Wasser ist. Ist aber so.

Haribo vs Katjes, 2. Teil

Haribo Pico-Balla

Danke, liebes Haribo Pico-Balla – Du hast eine meine schönsten Urlaubserinnerungen wieder wach werden lassen: Vor nicht allzu langer Zeit war ich in Schweden und kam dabei auch durch das süße Städtchen Gränna. Ich sage „süß“ nicht nur, weil Gränna so possierlich ist, wie schwedische Städte es nun einmal sind. Sondern weil es dort so unfassbar viele delikate Süßigkeiten. Es fehlen in Gränna nur die Oompa Loompas, ansonsten ist das Charlies Welt. Weiterlesen

Anshus Army an der Macht

"The Deutsche" von Georg Meck

Die Deutsche Bank steht unter medialem Dauerfeuer: Exzessive Boni, Zins-Manipulation, Kirch-Prozess, Wetten auf Nahrungsmittel – ständig werden neue Vorwürfe gegen das Geldhaus laut. Dass „Der Spiegel“ im vergangenen Jahr gleich zwei kritische Titelgeschichten über das Unternehmen brachte, spricht Bände. F.A.S.-Redakteur Georg Meck ist ein spannendes Porträt der Deutschen Bank gelungen.

Seit Juni 2012 stehen mit Anshu Jain und Jürgen Fitschen zwei Co-Chefs an der Spitze des Hause und treten das Erbe von Josef Ackermann an. Seitdem sehen viele Beobachter Deutschlands größtes Bankhaus erst Recht auf dem Weg zur „Zocker AG“. Georg Meck, Wirtschaftsredakteur bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und langjähriger Kenner der Bank, zieht in „The Deutsche“ eine Bilanz der ersten 100 Tage der neuen Regentschaft. Seinen Blick richtet der Autor dabei ganz auf den Inder Anshu Jain. Denn der, so konstatiert Meck mit Blick auf die Hausmacht der zwei Co-Chefs, sei der eigentliche Chef im Ring. Gut möglich, dass er 2015 sogar alleiniger Boss wird. Dann läuft Fitschens Vertrag aus. Und „Anshus Army“ – die zum großen Teil aus aus Jains Londoner Investement-Banker-Connection besteht – hätte freie Bahn. Weiterlesen