50 Jahre Nutella: Nutella Stories

Nutella wird 50 Jahre jung und dazu hat sich Ferrero die Aktion nutella Stories ausgedacht. Die Webseite dazu sieht wirklich gut aus. Die Aktion selber ist nicht gerade super originell, passt aber bestens zur Marke und ist sehr hübsch umgesetzt. User können ihre Nutella Story in Form von  Bild, Video oder Text hochladen.  Also alles drin, was modernes Marketing für Lebensmittel ausmacht: Content, Storytelling, Crowdsourcing. Was vielleicht fehlt: Der in diesem Jahr allgegenwärtige Hinweis auf den „Karnickel-Jahrgang“ 1964, aber was solls.

Meist geht es bei den nutella stories natürlich um Kindheitserinnerungen die man mit der Schokocreme verknüpft. Beim Stöbern in den Geschichten kann man sich den Spaß machen und in der seiteneigenen Suchmaschine den Begriff „Scheiße“ eingeben. Da kommen dann auch 2 Stories.

Ich selber kann daher nichts dazu beisteuern – bei uns zuhause war nutella verboten. Ich mochte es früher ohnehin nicht sonderlich gern. Der einzig akzeptable Brotaufstrich für mich als Kind war sonderbarerweise lange Zeit Butter. Auf den nutella Geschmack bin ich erst Mitte 20 gekommen – als ich damals aufhörte zu rauchen hatte ich das dringende Bedürfnis nach Zucker, viel Zucker und kam auf den nutella Geschmack. Anyways, die Webseite sieht wie gesagt wirklich gut aus, das 50-Jahre-Glas hat auch einen sehr passenden Retro-Look und ich mag mittlerweile nutella, alles bestens!

 

 

 

 

Buch von David A. Aaker: Markenrelevanz. Erfolgreich Wettbewerber ausschalten

"Markenrelevanz" von David A. Aaker
„Markenrelevanz“ von David A. Aaker

Erfolgreiche Marken zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht einfach nur die bessere Marke von vielen sind. Statt solcher Markenpräferenz müssen sie sich vielmehr durch Markenrelevanz auszeichnen. Markenrelevanz – damit ist gemeint, dass die Marke für eine substanzielle Innovation steht, die dem Kunden ein oder mehrere „Must-Haves“ bietet. Durch diese „Must-Haves“ kann eine neue Kategorie erzeugt werden – und nur solche Kategorien bieten die Chance auf spürbares Wachstum.

Das mag abstrakt und ein wenig technisch klingen – und genau so ist David A. Aakers Buch auch. „Markenrelevanz“ ist nicht noch ein knallbunt geschriebener Marketingratgeber, mit einer Fülle von Fallbeispielen aber ohne Abstraktionslevel. Aaker bietet rhetorisches Schwarzbrot, dafür aber eine durchdachte Strategie. Und wer Beispiele für Aakers Idee der Markenrelevanz möchte, bekommt diese natürlich auch. Es geht um Marken wie zum Beispiel Bionnade: Weiterlesen

Karamellcreme von Lotus Bakeries

Lotus-Karamellcreme

Lotus-Karamellcreme

Ich bin ein ziemlicher Karamellfan – aber gute Karamellprodukte sind gar nicht so leicht zu finden. Und immer nur Snickers essen wird auf die Dauer auch langweilig.

Jedenfalls freue ich mich immer, wenn es in der Gastronomie zum Kaffee Karamell-Kekse von Lotus gibt. Die Schweizer verstehen definitiv was von Keksen. Nun habe ich kürzlich einen neuen Karamellaufstrich von eben diesen Lotus-Leuten im Supermarktregal entdeckt und das 380-Gramm-Glas kam natürlich sofort in meinen Einkaufswagen. Der Geschmack ist fein und genau richtig süß. Mehr als nur ein Hauch von Spekulatius. Und das Zeug klebt nicht an den Zähnen, auch schon mal sehr gut. Am besten schmeckt es auf warmen Weizen-Toasties (im Grunde geht es nur mit Weißbrot, alles andere ist nur für Leute, die Käse mit Marmelade und dergleichen mögen). Nicht gerade eine gesunde Kombi – aber delikat. Und passt natürlich ausgezeichnet zum Kaffee.

Auf dem Etikett wird die Creme als „Alternative zu Nougat-Creme oder Erdnussbutter“ angepriesen. Das könnte ich selbst nicht besser ausdrücken. Ach ja, ein klein wenig muss ich dann doch noch meckern: Das Glas ist leider ein wenig billig aufgemacht und wirkt, als wolle Lotus gegen die günstigen Handelsmarken und nicht gegen Nutella in den Ring steigen. Dabei kann die Creme Nutella geschmacklich ohne weiteres umboxen. Bei mir ist das Lotus-Glas jedenfalls nach zweieinhalb Tagen halb leer, während das Nutella-Glas daneben seit Wochen vor sich hindümpelt. Wem die rund 3 Euro zu teuer sein sollten: In der „Feinen Welt“ von Rewe gibts eine Spekulatiuscreme, die ähnlich gut schmeckt. Gibts allerdings erst wieder zur Weihnachtszeit.

Kaffee, Mate, Yoghurt – und noch ein paar News von der Internorga 2014

In den letzten Tagen fleißig die Internorga besucht. Die Hamburger Foodmesse gilt nicht eben als Brutkasten für den heißen Stoff für Morgen. Dafür steht zu stehen zu sehr die Convenience-Produkte für die Gastronomie im Fokus. Aber ein paar inspirierte Neuheiten habe ich doch gefunden:

An Kaffeeständen mangelt es nun in Halle A1 wahrlich nicht. Nespresso, Lavazza, Dallmayr – alle da. Mein Koffeinspiegel war schon in bedenkliche Höhen geschraubt, als ich Afro Coffee entdeckte. Während sich die anderen Kaffees in gedeckten Erdfarben präsentieren, schillert Afro Coffee quietschbunt.

 

Afro_Coffee_-_Coffee_group_20140319_125843Hinter Afro Coffee steht ein österreichischer Hersteller, der afrikanischen (vor allem äthiopischen) Hochlandkaffee anbietet. Nun ist afrikanischer Hochlandkaffee so ungewöhnlich wie französischer Rotwein – aber mit seinen bunten Farben und den wirklich exzellenten Kaffee Accessoires (zum Beispiel die Tassen, schaut Euch dazu einfach deren Webseite) stach diese Markdeutlich aus der ansonsten doch recht austauschbaren Masse der Kaffeehersteller hervor (die setzen alle auf Kapseln, Kapseln, Kapseln). Afro Coffee will, wie mir der Deutschland Chef des Unternehmens verriet „ein neues Afrika zeigen, fernab von Klischees“. Gute Idee. In Salzburg gibt es bereits einen Flagshipstore,in Deutschland ist der Kaffee bislang nur über den Online-Shop zu bekommen – demnächst dann auch in München im Einzelhandel.

Klein und fein geben sich auch die Nuss-Riegel Weiterlesen