Choc schwere Not

Darf man mit Essen Spielen? Auf jeden Fall, jedenfalls so lang es sich um Schokolade handelt: Ü-Ei, Weihnachtsmänner, Osterhasen, Schokotaler, Schokozigarretten – Ihr wisst, was ich meine.

Neulich entdecke ich an der Kasse vom Bio-Supermarkt Erdkorn in der Rentzelstraße (der übrigens immer herrlich leer ist,aber das nur nebenbei) dieses neue Spielzeug:

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iChoc. Das muss man sich erstmal mal auf der Zunge zergehen lassen. Übrigens liegt direkt neben dem Erdkorn ein Apple Händler, aber auch das nur nebenbei. Keine Ahnung, ob Tim Cook von dieser iChocolade gehört hat, oder was die Apple Rechtsabteilung dazu sagt, wenn sie mal in der Rentzelstraße bio-shoppen sollte.

Dass das Urteil der Geschmackspolizei ein „einerseits – andererseits“ enthalten würde – da bin ich sicher:

Einerseits: Gute Idee, nettes Design und gewagte Geschmacksrichtungen (Lakritz, Mango – und, naja, auch Milchschokolade)

Andererseits: Schade, dass mittlerweile kein Hersteller im Nischen Food Segment vor der inflationären Marotte absehen kann, den Produkten bemüht originelle Namen zu geben. iChoc ist ja prima, aber müssen die einzelnen Sorten: Electric Licorice, GoGo Mango und Wild Milk heißen?

Dem Geschmack kann man eine 2- geben, was für Bioschokolade nicht schlecht ist. Wobei: Lakritz bekommt eine 4. Nicht meine Tasse Tee.

Also: Wer sich kein iPad leisten kann, der kann sich hiermit trösten. Oder mit einer Ritter Sport, von der es eine 100 Gramm Tafel für den gleichen Preis gibt, nur nicht bei Erdkorn.

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