true fruits vs. innocent, Teil 1: Grüne Smoothies

Eine Sache, in der ich richtig schlecht bin: Kommende Trends vorherzusagen. Vor einem Jahr hätte ich noch gewettet, dass Grüne Smoothies 2014 das große Ding werden. Sind sie ja auch irgendwie –  denn zahllose Blogs sowie Gala, Bunte, eat smarter und sogar Eddi Hüneke von den Wise Guys schreiben rauf und runter darüber, wie hip und großartig der Gemüsedrink ist.

Aber komisch: Kaufen kann man Grüne Smoothies nicht. Ich hätte gedacht, dass Grüne Smoothies, abgefüllt in Flaschen und Tetra-Paks, heute die Supermarktkassen klingeln lassen würden. Dass alle ehemaligen Bubble-Tea-Läden längst durch Grüne-Smoothie-Shops ersetzt wären. Dass man bei McDonalds einen McGreenie mit Fenchel schlürfen kann.

Aber Pustekuchen. Wer einen Grünen Smoothie will, muss selbst zum Mixer greifen. Das gilt sogar, wenn man Gwyneth Paltrow heißt.

Liegt es daran, dass sich kein Hersteller mit zu viel Gemüse beim Publikum unbeliebt machen will? Vielleicht ist den großen Lebensmittelkonzernen das ganze Salatgemixe einfach eine zu eklige Schweinerei. Könnte ich verstehen, denn nach der Smoothie-Produktion die Küche wieder sauber zu kriegen – das dauert. Trust me, I know.

Nun aber hat sich doch jemand erbarmt,  einen mutigen Vorreiter gibt es! Applaus für true fruits!

Grüner Smoothie von true fruits

Grüner Smoothie von true fruits

Das sympathischen Bonner  Unternehmen (Gerüchten zufolge eher eine Studenten-WG, genau weiß ich es aber nicht),  hat erkannt, dass sich viele Menschen gern gesünder ernähren wollen, gleichzeitig aber ganz schön faul sind (auch hier wieder: Trust me, I know).

Und so gibt es also den true fruits green smoothie mit Spinat, Grünkohl und Matcha.  Allerdings nur mit 15 Prozent Grünzeug, der Rest ist Obst. Das ist zwar nicht ganz so gesund, schmeckt aber wohl einfach besser. Oder vielleicht war in der Studenten-WG auch einfach noch viel Obst übrig.

Nun frage ich mich, wann innocent nachziehen wird. innocent ist ja der unmittelbarste Konkurrent von true fruits. Nicht ganz so studentisch, aber mit einem ähnlichen Humor gesegnet. Sieht man zum Beispiel, wenn man die Texte auf den Flaschen liest. Und die Webseite ist auch sehr unterhaltsam.

Ich bin sehr gespannt, was innocent eines Tages auf die Flasche des Grünen Smoothie schreiben wird. Und ob der innocent Grüne Smoothie wohl mit mehr als 15 Prozent Gemüse gemacht wird. Mit Vorhersagen dazu  halte ich mich aber lieber zurück.

So oder so: Erstmal steht’s im Rennen zwischen den beiden eins zu null für true fruits. Die haben schließlich einen Grünen Smoothie und innocent nicht.

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Ein Gedanke zu “true fruits vs. innocent, Teil 1: Grüne Smoothies

  1. Pingback: innocent vs. true fruits, Teil 2: Der Trick mit der Smoothie-Flasche | imeinkaufswagen

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