Likör als Co-Creation: MyEier geht an den Start

Heute fiel mir auf, dass ich noch nie in meinem Leben Eierlikör getrunken habe. Einen besonderen Grund gibt’s dafür nicht. Aber es war für mich nie schwer, einen Bogen um das klebrige Gesöff zu machen. Denn zu den Partys, auf denen Eierlikör als ironisches Wirtschaftswunderzitat ausgeschenkt wird, werde ich nicht eingeladen. Vermutlich, weil ich mich weigere, „Stößchen“ zu sagen.

Wie Eierlikör schmeckt, weiß ich trotzdem, denn ich kenne die Kuhbonbons mit Eierlikörgeschmack. Ist nicht so meins.

Nun aber finde ich Eierlikör gerade doch mal ganz interessant. Zumindest der Idee nach. 

Ich bin nämlich auf die Webseite von „MyEier“ gestoßen. My Eier ist ein Co-Creation Projekt, bei dem am Anfang nicht viel mehr feststand, als dass es sich um Premiumeierlikör handeln sollte. Rezept, Design, Logo etc. konnte die Community bestimmen. Und Community heißt in diesem Fall: Jeder, der sich auf der Webseite registriert hat. Bei der Rezeptur haben ein paar mehr oder weniger prominente Köche wie Stefan Marquard und Holger Stromberg Schützenhilfe geleistet.

Die Webseite, das muss ich leider sagen, wirkt ein wenig verwaist. Jedenfalls stammen die aktuellsten News von 2012. Auch der Facebookauftritt ist für eine Crowd-Projekt wenig interaktiv.

Dennoch, die Idee und auch die Aufmachung, gefällt mir sehr. Und ein verstaubtes Produkt wie Eierlikör kann durchaus einen digitalen Kick vertragen.  Bin jedenfalls gespannt, ob und wie die Leute von Verpoorten reagieren.

Ab kommender Woche, so hörte ich, soll der MyEier Premiumeierlikör dann endlich zu kaufen sein. Online und hier und da auch in der  Gastronomie. Stößchen!

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