Viel besser als erwartet: Coca-Cola Life

Leider schon leer: Die grüne Coke

Leider schon leer: Die grüne Coke

Na sowas, jetzt gibt es auch in Deutschland grüne Cola! Coke Life ist mit Stevia gesüßt, statt wie die klassische Coke mit löffelweise Zucker.

Hat etwas gedauert, bis diese Coke in Deutschland auf den Markt gekommen ist, in anderen Ländern gibt es sie schon länger.

Mir hat Coca-Cola in den letzten Jahren Leid getan: Ein alternder König, dem Stück für Stück sein Land entrissen wird. Früher war Coke cool. Das braune Zuckerwasser stand für urbanes Leben, für USA und für Lebensfreude. Aber dann hat die Gesundheitswelle die Brause in Verruf gebracht. Coke war nicht mehr modern, sondern ein fieser Dick-Macher, dem man in den USA bereits mit Gesetzen zu Leibe rückt.

Und dann kamen noch viele, viele kleine Getränke Labels, die dem Getränkeriesen zusetzten. Mit Bionade fing es an. Und jetzt gibt es immer mehr kleine Studenten-Labels, die originelle, regionale und nicht zu süße Softdrinks erst in die Bars, dann in die Supermarktregale bringen. Mittlerweile hat man das Gefühl, dass in jedem Berliner Hinterhof eine Biobrause fermentiert oder ein Kokosdrink gemischt wird. Weiterlesen

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Wie überaus originell: Hier kommt ein Rezept für Rhabarberschorle

Rhabarbersirup mit Stevia Zucker

Rhabarbersirup mit Stevia Zucker

Im Internet gibt es nichts, was es nicht gibt. Und von all dem, was es im Internet gibt, gibt es auch längst viel zu viel.

Wovon es im Internet in ganz besonderem Maße viel zu viel gibt – das sind Kochrezepte.

Trotzdem kann ich gerade nicht anders, als selbst ein Rezept zum viel zu vollen World Wide Web beizusteuern. Warum?

Vielleicht weil Dienstag ist. Vielleicht, weil die Sonne scheint. Vielleicht einfach nur, weil ich es kann.

Oder aber auch: Well es genau dieses Rezept sicher schon x-fach im Netz gibt, ich es aber gerade nirgends finde.

Also, hier kommt mein Rezept für

Rhabarberschorle Weiterlesen

Gelesen: Operation Shitstorm. Berufsgeheimnisse eines professionellen Medien-Manipulators. Von Ryan Holiday

Operation Shitstorm von Ryan Holiday

Operation Shitstorm von Ryan Holiday

Geht es um die Verbreitung von News im Social-Media-Zeitalter, wird gern dieses Zitat eines unbekannten Amerikaners angeführt: „Wenn eine Nachricht wirklich wichtig ist, dann wird sie mich finden“. Dieser Spruch spiegelt eine der großen Verheißungen des digitalen Lebens wider: Bei der Auswahl von Nachrichten dient nicht mehr ein Journalist, sondern das soziale Netzwerk als Gatekeeper. Im eigenen Newsfeed würde man nur noch die für einen relevanten Nachrichten finden. Die Schwarmintelligenz soll alles Banale abfischen, bevor man seine Zeit damit verschwendet.

Eine schöne Idee – nur leider völlig falsch. Das jedenfalls behauptet Ryan Holiday in Operation Shitstorm. Berufsgeheimnisse eines professionellen Medien-Manipulators.

Soziale Medien, so Holiday, hätten keineswegs dazu geführt, dass uns nur noch die wirklich wichtigen Nachrichten erreichen. Sondern dazu, dass wir mehr als je zuvor einem Getöse aus zur Sensation aufgepumpten Banalitäten ausgesetzt sind.

Ryan Holiday, Jahrgang 1987, ist als Marketing-Direktor für American Apparel bekannt geworden. Für das Modelabel und dessen umstrittenen Gründer Dov Charney hat Holiday schrille Kampagnen inszeniert. Dabei war er war überaus kreativ, wenn es galt, hinter den Kulissen die Strippen zu ziehen: Seine Methode bestand häufig darin, zunächst kleinere Blogs zu bearbeiten, weil sich Meldungen dort am leichtesten platzieren lassen. An diese Blogs schickte er – gern auch von einer falschen  Mailadresse – vermeintliche Enthüllungen oder pseudo-geleakte Bilder von Foto-Shootings. Wurde diese Meldungen erst einmal aufgegriffen, sorgte Holiday selbst für die weitere Verbreitung in größeren Medien. So jagte er die Meldung die Nachrichtenleiter Sprosse für Sprosse hoch zu den größeren Blogs und zu weiteren Medien. Bis sie schließlich in den bundesweiten Abendnachrichten angelangt war. Weiterlesen

Kaffee mit Charakter, diesmal aus der Hamburger kopiba

Early Bird Kaffee von der kopiba, Hambur

Early Bird Kaffee von der kopiba, Hamburg

Was ich an Kaffee so richtig toll finde: Dass man ihn auf so viele, viele Arten zubereiten kann. Als Kapsel, als Pad, als French Press, mit dem Vollautomaten, mit italienischer Cafetière, bei Starbucks bestellen und mitnehmen oder im Cafe Paris sitzend und an die Decke starrend.

Bei Kaffee sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Langweilig wird es einem als Kaffeetrinker nie.

In letzter Zeit trinke ich Kaffee sehr gern als Filterkaffee. Dafür habe ich mir gestern auf dem Eimsbüttler Markt Grundstraße eine Tüte Early Bird Kaffeebohnen gekauft. Von der Hamburger Rösterei Kopiba.

Schmeckt, als sei man Sonntagnachmittag bei Tante Hilde zu Besuch. Weiterlesen

Buchtipp: Paleo – Die Steinzeitdiät von Keris Marsden und Matt Whitmore

Paleo Diät von Marsden und Whitmore

Paleo Diät von Marsden und Whitmore

Das ist mal ein Trend, der das Label „retro“ wirklich verdient hat: Die Paleo-Diät orientiert sich daran, wie sich unsere Vorfahren vor 40.000 Jahren ernährten.

Man verzichtet bei dieser Diät im wesentlichen auf alles, was die Ötzis und Lucys auch nicht hatten: Also auf alles industriell Hergestellte, auf Fertiggerichte, auf Zucker sowieso.

Aber auch Getreide (also auch Brot) und Milchprodukte kommen nicht auf den Tisch. Denn die Steinzeitmenschen hatten schließlich keinen Ackerbau und betrieben keine Landwirtschaft. Stattdessen waren sie Jäger und Sammler.

Also gibt es Gemüse, Fleisch, Fisch, Nüsse, Pilze.

Paleo ist einer der großen Ernährungstrends dieser Zeit – obgleich die Diät auf viel Fleisch setzt und damit dem anderen aktuell sehr angesagten Vegan-Trend entgegensteht.

Egal, welche Zeitschrift man dieser Tage aufschlägt, die Paleo-Diät ist schon drin. In Berlin gibt es bereits ein Paleo-Restaurant, das Sauvage.

Und es gibt stapelweise Bücher zu dem Thema. Eines von diesen darf ich mein eigen nennen: Paleo – Die Steinzeitdiät. Geschrieben haben es Keris Marsden, eine Ernährungswissenschaftlerin und Matt Whitmore, ein Koch. Weiterlesen

true fruits vs innocent, Teil 6: Kinderkram

Smoothies im Kühlschrank: Der weiße von innocent und der ebenfalls weiße von true fruits.

Smoothies im Kühlschrank: Der weiße von innocent und der ebenfalls weiße von true fruits.

In meinem Kühlschrank stehen nach wie vor zwei Flaschen weißer Smoothies. Eine von innocent und eine von true Fruits.

Ich wollte die beiden eigentlich schon letzte Woche in einem Geschmackstest gegeneinander antreten lassen. Mit mir selbst als einzigem Jury-Mitglied.

Aber dann zog da dieser seltsame Shitstorm #schluckimdunkel auf und ich dachte: Okay, wenn jetzt gerade alle durchdrehen, dann verschiebe ich das mit dem Testen der Smoothies noch ein wenig. Habe mir dann stattdessen erstmal die vielen extrem kindischen Twitter- und Blogbeiträge dazu durchgelesen.

Ich muss es leider so sagen: Wenn man zu viel von diesem Quatsch liest, ist man hinterher nicht mehr der Gleiche. Ich dachte, ich hätte ein dickes Fell, kann einfach „Popcorn“ rufen und über den Blödsinn lachen. Aber es geht nicht spurlos an einem vorbei: Leute, die im Grunde sicher recht intelligent sind und es bestimmt nur gut meinen, vergaloppieren sich so irrsinnig und führen sich im Schutz der Web-Anonymität auf wie Troglodyten.

Nun, wenn ich jetzt schon so viel kindisches Zeug lese, dann kann ich wenigstens einen Vierjährigen den innocent vs true-fruits Test machen lassen.

Der Vierjährige, den ich fürs Testen auserkoren habe, hat sich bislang als ausgesprochener Smoothie-Gegner erwiesen. Wann immer ich ihm einen Smoothie angeboten habe, meinte er „Smoothie, iiiihhh!“ oder „Bäh, Smoothie!“

Will er einfach nicht! Dass ich ihm sage, dass Smoothies nicht nur gesund, sondern auch sehr süß seien, interessiert den Vierjährigen nicht. Weiterlesen

Gefunden! Eine true fruits Flasche aus der Prä-#schluckimdunkeln-Ära

True Fruit Weißer SmoothieKein Scherz: Da schaffe ich am Ostermontag etwas Ordnung im Kühlschrank – und finde das hier: Eine Flasche weißen true fruits Smoothie. Und zwar nicht die Limited Edition, die für einen kleinen Shitstorm sorgte.

Sondern in der Original-Flasche, in der man den zwar sehr leckeren, aber nicht so hübschen Saft in seiner ganzen Pracht sieht.

Also, ich finde den sehr hübsch. Muss sich neben den Osterglocken nicht verstecken. Und das Südseemädchen auf der Flasche ist auch sehr niedlich. Weiterlesen