Meditations-App Headspace, Session 11

Bloß keinen Stress! Die Headspace App

Bloß keinen Stress! Die Headspace App

Habe mich heute entschlossen, die den zweiten Teil von Headspace herunterzuladen, also den Teil der etwas kostet. Und zwar 12,99 Euro pro Monat.

Ausschlaggebend dafür war, dass ich hier im Hotel die Juli Ausgabe des New Yorker gefunden habe und da fand sich ein langer Artikel über den Headspace-Erfinder Andy Puddicombe. Andy ist 42 und Engländer.

Im zweiten Teil von Headspace, also ab Session 11, sieht man ihn nun auch persönlich. Im ersten Teil waren es ja noch immer Animationen. Nun steht er da im blauen Hemd und mit Glatzkopf. Freundlich lächelnd und verhalten gestikulierend. Ohne Ton könnte man denken, das sei einer dieser Clips von Apple in dem ein Chief Engineer erklärt, was so amazing am neuen iPhone sei.

Andy sagt, man solle sich in dieser Lektion – also den nächsten 10 Einheiten klar machen, warum man Headspace mache und – wichtig – wie sich das auf die Menschen um einen herum auswirke. Denn es hat einen Effekt auf die Mitmenschen und ich glaube ihm das gern.

Man kann wählen ob man eine 10 Minuten Session will oder eine 15 Minuten Session. Beim ersten Teil von Headspace waren es ja nur 10 Minuten. Ich fand die zehn Minuten ja sehr passend. Nicht so lang, dass es langweilig werden konnte. Zehn Minuten kann man eigentlich immer einrichten. Gleichzeitig lang genug, dass man sich nicht total lächerlich vorkommt. Ich habe ja durchaus auch schon lediglich fünf Minuten meditiert, wenn es morgens mal schnell gehen muss. Aber dabei kommt man sich wie ein Schummler vor.

Ansonsten ist der Aufbau wie bei den ersten zehn Sessions:

Man setzt sich hin, hat die Augen erst noch geöffnet. Einatmen durch die Nase, aus durch den Mund. Dabei auf die sich im Brustkorb aufbauende Spannung achten, die gefolgt wird vom weich werden der Muskeln.

Dann die Augen schließen und auf den Körper achten. Geräusche wahr nehmen. Dieser Teil – das Geräusche wahr nehmen ist hier auf Sardinien die reinste Freude. Im Garten plätschert das Wasser, die Vögel zwitschern, über mir quatschen die russischen Frauen (immer nur die eine), Morgens weht der weht, Abends zirpen die Grillen. Wenn der Wind richtig steht, hört man die Wellen ans Ufer schlagen.

Dann auf den Atem fokussiern. Bis zehn zählen, dann wieder von vorne anfangen. Falls Gedanken einen ablenken, ist das nicht schliimm. Bloß keinen Stress. Zwischendurch mal über die Motivation nachdenken, warum man das hier überhaupt macht und wie es sich auf das Zusammenleben mit anderen auswirkt.

Der Witz ist wohl: „Die anderen“ – das sind auch die eigenen Gedanken. Man soll sich diesen entspannt nähern und sie so akzeptieren, wie sie kommen.

Dann nach dem Atmen wieder in den Körper einchecken: Geräusche wahr nehmen. Körper wahrnehmen. Augen auf. Und morgen geht’s weiter.

Advertisements

3 Gedanken zu “Meditations-App Headspace, Session 11

    • Wenn man das Jahres-Abo abschließt ist es deutlich günstiger. Aber ich würde empfehlen, es erstmal für einen Monat zu machen und dann zu schauen, ob es was für einen ist. Demnächst mal mehr dazu hier im Blog!

  1. Pingback: Beim Meditieren geht mir ein Licht auf. Ein Licht von Philips. | imeinkaufswagen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s