Meditations-App Headspace: Zweiter Tag

Headspace Erfinder Andy Puddicombe

Headspace Erfinder Andy Puddicombe

Andy Paddicombe hat mich in dieser zweiten Session aufgefordert, darüber nachzudenken, warum ich diese Übung überhaupt mache und was meine Motivation dafür ist. Ich bin daher auch ins Nachdenken darüber gekommen, wie ich überhaupt zum Meditieren gekommen bin.

Mit dem Meditieren habe ich vor circa vier Jahren begonnen. Dem vorausgegangen waren einige Jahre des „Man müsste eigentlich mal meditieren“ Und „Ich frage mich wie es sich anfühlt zu meditieren.“ Sowie „Ob das mit dem Meditieren bei mir überhaupt klappt?“

In meinem Freundes-und Bekanntenkreis machten auf einmal alle Yoga, vor allem die Männer. Mir schien das anstrengend. Wohingegegen die Aussicht, einfach nur dazusitzen, und nichts zu tun mir außerordentlich vielversprechend erschien. Zumal, wenn man für dieses Nichts tun auch noch mit einem höheren Geisteszustand entschädigt werden soll.

Eines Tages im Jahre 2011 war es also soweit. Ich suchte einfach mal auf Youtube nach einer Anleitung zur Meditation. Fand sich auch und sie war genau so wie man sie sich vorstellte: Ein paar Wollbemützte saßen um Räucherstäbchen herum und luden mich ein, „mit Ihnen auf eine Reise zu gehen“. Es gab ein wenig indisch anmutendes Vokabular. Ich sollte mich mit halb geschlossenen Lidern auf den Punkt zwischen meinen Augen (bzw. etwas darüber) konzentrieren. Dafür gab es einen indischen Namen. Genau erinnere ich nicht mehr an den Verlauf der Übung. Was ich aber noch weiß ist, dass obgleich es mir nicht leicht fiel, mich auf die geforderten Punkte zu konzentrieren, ich mich danach doch gleichzeitig gelöster und gesammelter fühlte.

Ich machte ein paar Tage, vielleicht auch Wochen mit dieser Youtube-Übung weiter.

Nicht super regelmäßig, aber doch so häufig, dass ich fand, ich könnte das Meditieren vertiefen. Ich kaufte mir also ein Buch zum Thema.

Interessant übrigens: Andy fordert einen während der Meditation dazu auf, über etwas nachzudenken (darüber, warum man die Übung macht).

Das ist mir bei anderen Meditationen bislang noch nie begegnet. Man konzentriert sich da zwar auf dieses und jenes (meist auf den Atem oder auf den Körper), aber man soll nie über etwas nachdenken. Im Gegenteil, die Gedanken werden ja immer beiseite geschoben.

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3 Gedanken zu “Meditations-App Headspace: Zweiter Tag

  1. Pingback: 13. Headspace Tag: Alles eine Frage der Haltung. | imeinkaufswagen

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