13. Headspace Tag: Alles eine Frage der Haltung.

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Dritter Tag des „Headspace Journeys“ wie Andy Puddicombe die Meditation in jeder Session nennt.

Wieder der gleiche Aufbau wie bei den Sessions zuvor; wieder die Ermunterung, sich über die eigene Motivation klar zu werden und wie Meditation sich auf die Beziehung zu anderen Menschen auswirken kann.

Fester Bestandteil der Übungen, den ich bislang zu erwähnen vergessen hatte: Den Fokus aufgeben.

Am Ende des Atemteils soll man einmal jeglichen Fokus aufgeben und den Geist einfach tun lassen, was er will.

Wenn der Geist denken will, soll er denken. Man soll ich ihn einfach machen lassen. Irgendwie paradox, weil man gerade in diesem Teil besonders darauf achtet, was der Geist macht und kaum anders kann, als ihn in eine Richtung zu lenken.

Ich musste heute dabei daran denken, wie ich mir mein erstes Mediationsbuch kaufte. Aus dem GU-Verlag mit CD. Die CD ist das Entscheidende daran. Im Buch wurde allgemein ein wenig über Mediation erzählt, und es wurde auch alle Übungen detailliert erläutert. Da man während der Meditation aber natürlich nicht immer wieder in ein Buch schauen kann, ist die CD mit den geführten Meditationen, das was man eigentlich nutzen will.

Die erste Übung ist der zwanzig Minütige Body-Scan. Man legt sich dafür auf den Boden (jedenfalls habe ich mich hingelegt, man kann sicher auch sitzen) und „scannt“ dann von oben nach unten den ganzen Körper.

Das ist noch keine richtige Mediation, aber eine sehr gute Hinführung. Allerdings wurde ich durch die liegende Position dabei immer sehr schläfrig. Und je müder man wird, desto schwieriger wird es, sich auf den Bodyscan zu konzentrieren.

Das ist ein Thema, was ich beim Meditieren immer hatte: Es ist gar nicht so leicht, die richtige Haltung zu finden. Der Lotussitz, also diese Schneidersatz-Variante, bei dem man die Beine so kunstvoll übereinander legt, kommt für mich wegen mangelnder Gelenkigkeit nicht infrage. Also der normale Schneidersitz, wofür man aber eine erhöhtes Kissen braucht. So etwas habe ich zwar, aber damit wird es auch nur mäßig leichter. Meine Haltung sackt jedenfalls während der Meditation stetig zusammen.

Headspace kommt mir in dieser Sitz-Frage sehr entgegen, denn bei Andy soll man sich einfach auf einen Stuhl sitzen. „Upright“ aber „comfortable“. Ansonsten wird über die Haltung nicht viel Gewese gemacht.

Hier entlang zu weiteren Headspace-Blogbeiträgen.

 

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