Woran erkennt man eigentlich gute Cranberries?

Cranberries Alesto Lidl und Markt

Links die guten Cranberries vom Markt, links die bösen Cranberries von Lidl

Weihnachtszeit ist Cranberry-Zeit. Die kleine Beere kann man sehr gut unter weihnachtliche Gerichte rühren. Und natürlich ganzjährig ins Müsli. Aber wo kauft man Cranberries….?

Lohnt es sich eigentlich, regelmäßig auf dem Wochenmarkt einzukaufen, statt sich bei einem Discounter einzudecken? Warum sollte ein logistisch versierter Billig-Supermarkt nicht in der Lage sein, die gleiche Qualität anzubieten, wie der kleine Händler auf dem Markt?

Zumindest  was Lidl angeht kann ich ganz klar sagen, dass man dort ca. zwei Klassen schlechter als auf dem Markt einkauft.

Markt in der Grundstraße vs. Lidl in der Kieler Straße

Dafür muss man nur einmal die Cranberries nebeneinander legen, die ich vergangene Woche auf dem Markt in der Grundstraße bzw. bei Lidl in der Kieler Straße gekauft habe. Beide Beerensorten kommen aus den USA. Das ist aber schon das einzige, was sie verbindet. Die Beeren vom Markt verzichten auf Zucker, sind statt dessen mit Ananaskonzentrat gesüßt und schmecken sehr natürlich nach Kranbeeren.  Weiterlesen

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Small is the New Big – Magnum gibt’s jetzt auch als Schokolade.

Magnum Weiße Tafel

Schmeckt auch ungekühlt: Magnum weiße Schokolade

Expand Your Brand, dachte man sich bei Langnese. Und jetzt wird Magnum nicht mehr nur als Eis verkauft,sondern auch als Schokolade.

Es ist irgendwie traurig: Wann immer ich vor einer Langnese Truhe stehe und mir eine Eis aussuche, greife ich zum weißen Magnum. Klar: Dolomiti, Nogger, Cornetto Erdbeer sind auch lecker.

Aber ich greife stets wie fremdgesteuert zum größten und teuersten Eis von Langnese. Weil’s mir einfach am besten schmeckt.

Dabei finde ich die Werbung und die Aufmachung dieses Eises affig, dumm und prollig. Wann immer ich Magnum-Werbung sehe, schwöre ich mir: Nie wieder isst Du das.

Und wenn ich dann wieder vor der Eistruhe stehe, blende ich das natürlich total aus und greife zum weißen Magnum.

Magnum: ein Industrieplastikprodukt, das sich 1 Milliarde Mal im Jahr verkauft

Magnum versucht (sehr erfolgreich) ein billiges Industrieplastikprodukt als exklusives Premiumerlebnis zu verkaufen. Und schafft dies auch 1 Milliarde mal im Jahr. Magnum ist Fett, Zucker und Aroma, verpackt in Kunststoff und kostet 2,50 Euro. Von einer Marge, wie Magnum sie bringt, kann wohl selbst Apple nur träumen.

Und jetzt gibt es auch noch Schokolade mit dem dicken M drauf. Und natürlich macht Langnese / Unilever auch hier wieder einen auf Luxus. Die Verpackung ist gold, weiß und schmal.  Weiterlesen

Man möchte ständig auf „Teilen“ klicken – Zündstoff von Jeremy Gutsche

Zündstoff von Jeremy Gutsche Innen

Ein Buch wie eine Power-Point-Präsentation: Zündstoff von Jeremy Gutsche

Zündstoff ist ein Management-Buch für Start-ups. Ach, was. Eine Management-Bibel  für Start-ups. In diesem Buch werden alle modernen Ideen und Theorien durchdekliniert, die in den letzten Jahren cool und hip waren. Und dabei für die Generation Z schmackhaft gemacht.

Kultur des Scheiterns. Disruptive Marktveränderung. Dezentrale Organisation. Chaos als Chance für Wachstum. Fördern der Kreativität. Abschaffen von Status-Symbolen und Hierarchien. Lust an der Neuorganisation. Viralität. Weiterlesen

Harvest Moon – jetzt auch als Kokos-Joghurt

Erntedank! Es gibt einen Joghurt mehr im Kühlregal. Er kommt aus dem Hamburger Osten und lohnt die Anschaffung
Erntedank! Es gibt einen Joghurt mehr im Kühlregal. Er kommt aus dem Hamburger Osten und lohnt die Anschaffung

Man muss nicht laktoseintolerant sein, um in diesen Joghurt 1,50 Euro zu investieren.

Es gibt etwas neues von meinen Freunden von Harvest Moon aus dem Hamburger Osten. Naja, nicht direkt neu. Steht schon seit Sommer 2015 in den Regalen bei Budnikowsky & Co.

Aber den Weg in meinen Kühlschrank haben die neuen Harvest Moon Produkte erst jetzt gefunden. Schließlich gibt so viele Joghurts. Und da ist mir der hier eben erst vor ein paar Tagen aufgefallen.

Mit Harvest Moon und ihren Soja Shakes hatte ich in der Vergangenheit ja durchaus schon meinen Kummer. Aber nicht nur.

Nach den Shakes von Harvest Moon, über die man wie die meisten Dinge im Leben unterschiedlicher Meinung sein kann, gibt es nun jedenfalls Joghurt. Keinen Joghurt aus Milch und keinen auf Soja-Basis. Sondern Kokos-Joghurt. Die Kokosnuss erobert den Markt ja aktuell in diversen Spielarten, aber Joghurt war mir bislang noch nicht untergekommen.

Mit Harvest Moon gibt es eine Alternative zu Soja-Joghurt

Das ist erst einmal schön,  denn für mich kam Soja-Joghurt wegen viel zu viel Zucker nie wirklich infrage. Und auch wenn ich nichts gegen Milchprodukte habe finde, ich es doch schön, eine Alternative zum klassischen Joghurt von der Kuh zu haben.  Weiterlesen

Be here now: Headspace auf Sardinien

Je länger man regelmäßig meditiert, desto leichter fällt es jeweils, sich zum Meditieren hinzusetzen. Sonst ist es ja immer schwierig sich zu motivieren. Man verschiebt die Meditation am Morgen auf den Mittag, vom Mittag auf den Nachmittag, dann auf den Abend und dann doch wieder auf den nächsten Morgen…

Hier in Sardinien habe ich immer morgens direkt nach dem Aufwachen meditiert und dann Abends noch einmal, wenn Ute die Kinder ins Bett bringt. Zwei klar definierte Zeitpunkte, es gibt dann auch keine innere Debatte, ob jetzt nicht vielleicht lieber etwas lesen oder fernsehen würde.

Meditation in Thailand

Das letzte Mal, dass ich so regelmäßig täglich meditiert habe, war vor anderthalb Jahren in Thailand. Da waren wir für sieben Wochen und ich habe morgens als erstes meditiert. Wobei ich mir vorher noch immer eine Tasse Kaffee gemacht habe, wenn das möglich war. Weiterlesen