Igitt, Porridge!

Porrdige mit Apfel und Erdbeere aus dem Supermarkt

Porridge, das so gar nicht nach dem schmeckt, was die Tüte verspricht.

Porridge ist wieder hip. Sorry, ich nehme das „wieder“ zurück. Schließlich war  Porridge noch nie zuvor hip.

Porridge bzw. Haferschleim war bislang immer ein Frühstück für Leute, die entweder nichts anderes hatten, weil sie im Schottland der 1920 Jahre gelebt haben.

Oder für Leute, die sich gesund ernähren wollten, als weder Superfruits, noch Grüne Smoothies, noch FitBits erfunden waren. Das war in den 1970er Jahren.

Porridge ist wieder angesagt. In Lichtenberg, in Eimsbüttel und in der Variante von MyMüsli

Jetzt aber ist Porridge auf einmal angesagt. Man erkennt es an den Cafes in Berlin-Lichtenberg oder den Vegan-Restaurants in Hamburg-Eimsbüttel. Und daran, dass der Hipster-Brand MyMüsli offenbar Abnehmer für winzige Porridge 2Go Packungen findet. Weiterlesen

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Gelesen: „Alles nur geklaut“

Erfolgreiche PR lebt von Kreativität. Jeder, der länger im Geschäft ist,

Austin Kleon Alles nur geklaut

„Alles nur geklaut“ von Austin Kleon. Sehr kreativer Kreativ-Ratgeber!

wird seine Methoden gefunden haben, um auf gute Ideen zu kommen.

Für den Fall, dass die Gold-Idee doch mal auf sich warten lässt, ist Austin Kleons „Alles nur geklaut“ der richtige Ratgeber. Kleon hat zehn einfache Regeln aufgestellt, mit denen man im Arbeitsalltag Platz schafft für frische Gedanken. So beschreibt er unter anderem, wie man seinen Schreibtisch und seine Finanzen organisieren kann. Vor allem aber sagt er: „Das Beste ist geklaut“.

Optisch auf jeder Seite ein Hingucker, nimmt man das Büchlein immer wieder gern zur Hand, wenn der Geistesblitz gerade mal auf sich warten lässt.

Alles nur geklaut: 10 Wege zum kreativen Durchbruch

Austin Kleon. 2013. Mosaik Verlag, 160 Seiten, 8,00 Euro, ISBN 978-3442392568

Zuerst erschienen im PR Report

Alles nur geklaut Innen

Jede Seite ein Hingucker – Alles nur geklaut von Innen.

Dinner for four: Lorenz Hofchips

Hof Chips

HAPPY….

Silvesterabend 2015. Es steht das Übliche auf dem Programm: Freunde, Dinner for One, aufgekratzte Kinder, Bleigießen.

 

Und natürlich Raclette. Der Tisch biegt sich förmlich unter Paprika, Champignons, Kartoffeln, Oliven, Fleisch und Käse. Alle halten sich wacker ran mit ihren kleinen Pfännchen. Aber natürlich bleibt – wie immer bei Raclette – die Hälfte übrig. Gibt es morgen eben Auflauf, was soll’s.

Nun sind es aber noch anderthalb Stunden bis Mitternacht. Und so ganz ohne etwas zu essen sollen die auch nicht rum gehen. Egal, ob alle sagen, dass sie so was von satt sind.

Hofchips als Snack vor Mitternacht

Ich hole also eine Tüte Hofchips von Lorenz aus dem Schrank. Geschmackstyp Sauerrahm.

Biete den Snack reihum an. Zuerst will niemand. Aber die Gäste sind höflich und probieren dann doch mal.

„Wie schmeckt’s?“ frage ich. Die Chips sind schließlich neu und ich will gern wissen, was das Volk so denkt. Braucht es wirklich noch eine weitere Sorte im Supermarktregal? Da gibt es doch wirklich genug mittlerweile, oder? Weiterlesen

Beim Meditieren geht mir ein Licht auf. Ein Licht von Philips.

Philips Lichtwecker Wake Up

Philips Lichtwecker Wake Up

Die Meditationsapp Headspace bietet Meditationsstrecken zu Themen wie Essen, Trinken, Radfahren, Gehen oder Schwanger sein an. Also zu den elementaren Dingen des Lebens.

Die Strecken bestehen jeweils aus 30 aufeinander aufbauenden Meditationen. Die einzelnen Meditationen kann man sich nach eigenem Geschmack auf 10, 15 oder 20 Minuten einstellen. Nach Möglichkeit sollte man sie täglich durchführen.

Bevor die eigentliche Meditation startet, erzählt Andy Puddicombe stets ein paar grundlegende Dinge.

Headspace Meditation für besseren Schlaf

Ich mache seit einiger Zeit die Meditationsstrecke zum Thema Schlafen. Bei dieser Meditation soll man nicht etwa müde werden. Vielmehr soll man seine Einstellung zum Thema Schlafen überdenken und ändern.

Andy gibt auch Ratschläge für guten Schlaf, die mit Meditation nichts zu tun haben, sondern eher allgemein zum Thema Achtsamkeit gehören. Zum Beispiel: Vorm Schlafengehen nicht schwer essen, keinen Alkohol trinken und nicht am Computer arbeiten oder fernsehen. Und, ganz zentral, Rituale etablieren. Denn der Körper liebt Gewohnheiten.

Andy empfiehlt auch, digitale Geräte aus dem Schlafzimmer zu verbannen. Also auch das Mobiltelefon. Viele Menschen benutzen ihr Phone ja als Wecker; Andy empfiehlt, lieber auf einen old-style Wecker umzurüsten.

An diesem Punkt muss ich stolz erklären, dass ich dem Guru seit gut einem Jahr zwei Schritte voraus bin. Denn da wo, ich schlafe, da findet sich kein iPhone. Früher hatte ich das mal anders gehandhabt, als ich die Weckfunktion benutzt habe.

Es kam mir dann aber irgendwie falsch vor, wenn ich morgens noch vor dem Aufstehen, Mails, Facebook und Spiegel online gecheckt hatte.

Lichtwecker Wake-up Light von Philips

Philips Lichtwecker

Philips Lichtwecker Wake Up

Eines Tages las ich, dass es halbwegs erschwingliche Lichtwecker gibt. Die sind zudem auch außerordentlich schön im Design und machen sich auch als Nachtischlampe hervorragend.

Ich schaffte mir also den Lichtwecker Wake up von Philips an. Der simuliert zur gewünschten Zeit einen Sonnenaufgang. Das heißt, das Licht geht gaaaanz langsam an. Und es ist ein sehr natürliches, angenehmes Licht, das auch morgens um halb sieben nicht in den Augen schmerzt. Wer will, kann auch Vogelgezwitscher einstellen oder Radio. Mir reicht aber das Licht.

An den meisten Tagen der Woche erledigen den Weck-Job sowieso meine Kinder für mich. Aber an den anderen Tagen sorgt die Firma Philips in meinem Schlafzimmer für meditativ-entspanntes Wachwerden.

 

 

 

 

House of Cards, Staffel 3

House of Cards 3

House of Cards, Staffel 3. Es kommt richtig dicke für Claire und Frank Underwood

In der gemütlichen Adventszeit hatte ich ein wenig Muße für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens:  Und so konnte ich endlich die dritte Staffel von House of Cards zu Ende gesehen. Ich bin noch immer begeistert.

Drei Dinge will ich verraten, ohne dass gleich der Spoiler Alarm los gehen muss:

Erstens: Frank Underwood ist zwar noch immer noch ein grausamer Schachspieler der Macht und geht über Leichen um zu bekommen, was er will. Aber gleichzeitig ist er spürbar verwundbarer geworden. Skrupel und Gewissensbisse sind ihm nicht mehr fremd. „Do I have destroy this man?“, fragt er sich selbst, als ein hoher Richter nicht so will, wie Underwood es will. Und er zerstört den Mann eben nicht – was sich später selbstredend rächt.

In einer anderen Szene – Underwood ist mit Militärs im Situation Room und schaut auf den Live Feed eines Einsatzes – zuckt Underwood panisch zusammen als geschossen wird. Man hat fast Mitleid mit Underwood.

Claire Underwood stärker im Fokus bei House of Cards

Zweitens: Underwoods Frau Claire rückt deutlich stärker in den Fokus. Das gibt der ganzen Serie einen neuen Spin und weitere Dynamik.

Drittens: Frank klopft nicht mehr auf den Tisch, knock knock.

Das schöne: Kaum hatte ich die dritte Staffel gesehen kam auch schon dieser Trailer für die vierte Staffel raus:
Ta-da: It‘s a new day in America!