Wie mein Gehirn zwar keine Spitzenleistungen erbringt, ich es dafür aber sehr gemütlich habe

Meditative Lektüre: Wie das Gehirn Spitzenleistung bringt von den Karolien Notebaert und Peter Creutzfeldt

Meditative Lektüre: Wie das Gehirn Spitzenleistung bringt von den Karolien Notebaert und Peter Creutzfeldt

Seit einer Weile schon meditiere ich mit den Schlaf-Sessions von Headspace. Allerdings mache ich dabei einen Fehler.

In der Headspace App gibt es – ich hatte es in meinem Blog wohl schon erwähnt – Sessions zu Themen wie Happyness, Essen, Gehen, Fahrradfahren und was man sonst noch so tut, macht und braucht.

Die Schlaf-Sessions sollen einen nicht müde machen, sondern das Verhältnis von Körper und Geist zueinander ins Gleichgewicht bringen. Bei der Übung visualisiert man, wie sich der Körper von den Zehenspitzen an aufwärts mit Sonnenlicht füllt. Der ganze Körper soll von unten nach oben voll laufen mit Sonnenlicht. Ein schönes Bild.

Das Sonnenlicht, das ist natürlich der Geist – bzw. da es eine englischsprachige App ist, the Mind. Und der wird auf diese Weise mit dem Körper zusammengebracht.

Ich muss leider zugeben, dass ich diese Meditation meist fehlerhaft durchführe. Denn ich bin besonders morgens meist ein wenig faul. Daher meditiere ich nicht so, wie es richti wäre: auf einem Stuhl sitzend, mit gerade durchgedrücktem Rücken. Weiterlesen

Knusprige Bionade

wirsingchips

Wirsingchips von Heimatgut. Lecker, aber nicht mehr lange cool.

Es ist eine gefühlte Ewigkeit her, dass ich in meinen ersten Wirsingchip biss. Und dann noch darüber bloggte.

Damals kamen mir Wirsingchips von Heimatgut so spektakulär anders vor, als hätte man sie vom Mond importiert.

Aber die Welt ändert sich rasend schnell. Heute sind Wirsingchips nichts Besonderes mehr.

Was mich daran denken lässt, dass Anfang der 80er Jahre auch McDonalds den Menschen in Deutschland wie etwas aufregend Neues vorkam. Und als in den 90er Jahren die USA nicht mehr interessant waren, wandte man sich auf die andere Seite des Globus. Und entdeckte rohen Fisch – a.k.a. Sushi.

Bionade in den Nuller-Jahren

Als der Globus schließlich abgefrühstückt war, wandte man sich in den Nuller-Jahren dem Bio-Trend zu. Und schluckte literweise Bionade.

Ob Wirsingchips den Weg von McDonalds, Sushi und fermentierter Brause gehen werden? Weiterlesen

Weitgehend Spoiler frei: So findet Ute die vierte Homeland Staffel

HomelandEine hammerspannende Staffel 4 – und eine sonderbare letzte Folge: Homeland besser als je zuvor.

Gar nicht so einfach: Eine Serie zu finden, die Ute und ich gleichermaßen gut finden und gemeinsam schauen. Bei einem Spielfilm kann man Kompromisse machen, der ist schließlich schnell vorbei. Eine Serie dagegen begleitet einen oft über Jahre.

Einig geworden sind wir uns zum Beispiel auf Six Feet Under, auf Curb Your Enthusiasm und auf 24. Sonderbarerweise haben wir auch über Two and a Half Man gelacht, aber das ist lange her.

Breaking Bad, House of Cards oder Silicon Valley musste ich mir dagegen alleine anschauen.

Homeland war nun wieder ein Serie, die uns beiden gefällt. Gerade war die vierte Staffel dran. Die dritte endetet bekanntlich auf eine Art, die praktisch einen kompletten Neuanfang nötig machte. Und so waren wir gespannt, ob sich die Serie noch einmal neu erfinden kann. Weiterlesen

Coke Life vs. Fritz Kola mit Stevia

Fritz-Kola Stevia

Als Beifahrer für lange Autofahrten leider nur bedingt geeignet: Fritz-Kola mit Stevia gesüßt.

Es ist leider so: Kaum sitze ich am Steuer eines Autos und habe eine längere Strecke vor mir, werde ich schläfrig. So ist das nunmal und man könnte darüber Jammern, aber es hilft ja nichts.

Gegen Schläfrigkeit im Auto hilft eine kalte Cola. Die gibt’s an der Autobahnraststätte.

Coke Life als Wachmacher für Autofahrten

Kürzlich testete ich als Wachmacher Coke Life. Das ist die Cola, für die damit geworben wird, dass sie mit Stevia gesüßt sei. In Wahrheit ist immer noch jede Menge Zucker drin. Man hat dem Zucker halt nur noch ein wenig Stevia beigemengt. Das schmeckt zwar gut geschmeckt, ist aber natürlich auch genau die Art von Volksverarsche, die man von einem Konzern wie Coca Cola erwartet. Weiterlesen

Reicher & Geiler

Jeremy Gutsche Schneller und Besser BuchDer Titel dieses Buches ist schon mal ziemlich platt: „Schneller & Besser“ – das hört sich an, wie die jüngste Service-Kampagne der Deutschen Bahn oder eine LIDL-„Qualitätsoffensive“.

Wobei man ja weiß, wie solche „Kampagnen“ und „Offensiven“ ausgehen – sie versanden im Nirgendwo.

Jeremy Gutsche schreibt für Leute, die auch Tim Ferriss (4. Stunden Woche) lesen oder Ryan Holiday  („Growth Hacker Marketing“) oder Neil Strauss („The Game“)

Siegessicher, aber unter Bullshit-Verdacht

Autoren, die für ein Online-geprägtes, junges, eher männliches Publikum schreiben. Leser, die mit 17 vom eigenen Start-up träumen, nicht von der eigenen Punk-Band. Sie schreiben unterhaltsam und siegessicher, stehen dabei aber auch immer unter Bullshit-Verdacht.

Letztes Jahr hatte ich ein sehr kurzweiliges Buch von Gutsche gelesen, das mit gut gefiel: Zündstoff war anders als das übliche Wirtschaftsbuch. Und mit vielen Bilder exzellent aufgemacht.

„Schneller & Besser“ ist so etwas wie die Extended Version von Zündstoff. Es gibt keine Bilder, dafür aber vier mal so viel Text. Und Fremdwörter wie „Konvergenz“, „Divergenz“ und „Zyklizität“.

Hört sich jetzt vielleicht nach viel Theorie an. Tatsächlich aber ist das Buch voller     Praxis-Beispiele.  Es strotzt nur so vor Praxis – und genau das ist das Problem. Weiterlesen