Knusprige Bionade

wirsingchips

Wirsingchips von Heimatgut. Lecker, aber nicht mehr lange cool.

Es ist eine gefühlte Ewigkeit her, dass ich in meinen ersten Wirsingchip biss. Und dann noch darüber bloggte.

Damals kamen mir Wirsingchips von Heimatgut so spektakulär anders vor, als hätte man sie vom Mond importiert.

Aber die Welt ändert sich rasend schnell. Heute sind Wirsingchips nichts Besonderes mehr.

Was mich daran denken lässt, dass Anfang der 80er Jahre auch McDonalds den Menschen in Deutschland wie etwas aufregend Neues vorkam. Und als in den 90er Jahren die USA nicht mehr interessant waren, wandte man sich auf die andere Seite des Globus. Und entdeckte rohen Fisch – a.k.a. Sushi.

Bionade in den Nuller-Jahren

Als der Globus schließlich abgefrühstückt war, wandte man sich in den Nuller-Jahren dem Bio-Trend zu. Und schluckte literweise Bionade.

Ob Wirsingchips den Weg von McDonalds, Sushi und fermentierter Brause gehen werden?

Das ist einerseits schwer vorstellbar. Andererseit sind die Zeichen unübersehbar. Denn Wirsingchips von Heimatgut haben längst die Prime Time erobert und waren in der TV-Sendung Höhle der Löwen zu Gast.

Und bei Budnikowsky haben sie längst ihren eigenen Aufsteller. Mitten im Gang und unübersehbar. Da würden die Chio-Chips ganz gelb vor Neid, wenn sie es nicht schon wären.

Daher: Freunde kauft Euch Wirsingchips, so lange sie noch als Early-Adopter-Ausweis taugen.

Noch schmecken sie frisch und knusprig. Doch bald schon werden sie wie Bionade schmecken.

Und dann müssen wir vielleicht wirklich etwas zu Essen vom Mond importieren.

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