Igitt, Porridge!

Porrdige mit Apfel und Erdbeere aus dem Supermarkt

Porridge, das so gar nicht nach dem schmeckt, was die Tüte verspricht.

Porridge ist wieder hip. Sorry, ich nehme das „wieder“ zurück. Schließlich war  Porridge noch nie zuvor hip.

Porridge bzw. Haferschleim war bislang immer ein Frühstück für Leute, die entweder nichts anderes hatten, weil sie im Schottland der 1920 Jahre gelebt haben.

Oder für Leute, die sich gesund ernähren wollten, als weder Superfruits, noch Grüne Smoothies, noch FitBits erfunden waren. Das war in den 1970er Jahren.

Porridge ist wieder angesagt. In Lichtenberg, in Eimsbüttel und in der Variante von MyMüsli

Jetzt aber ist Porridge auf einmal angesagt. Man erkennt es an den Cafes in Berlin-Lichtenberg oder den Vegan-Restaurants in Hamburg-Eimsbüttel. Und daran, dass der Hipster-Brand MyMüsli offenbar Abnehmer für winzige Porridge 2Go Packungen findet. Weiterlesen

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Fußball, Kaffee, Sex mit Kondom

Mein Leben ist verdammt hart und das schon seit geraumer Zeit. Warum? Weil ich HSV-Fan bin. Als Anhänger dieses Vereins hatte man schon lange, lange, lange nichts mehr zu lachen. Als der letzte Titel gewonnen wurde, war das Internet noch nicht einmal erfunden. Mittlerweile geht es aber nicht mal mehr um Titel, sondern darum, nicht abzusteigen. Oder wenigstens um den ersten Heimsieg seit wasweissich.

Dass der Verein einen Dinosaurier als Maskottchen hat – also eine seit Millionen von Jahren ausgestorbene Spezies – sagt im Grunde alles.

Ich weiß es ist schäbig, aber das einzige, das mich in dieser elenden Zeit halbwegs aufheitert, ist dass es dem Nordrivalen Werder Bremen ähnlich schlecht geht. Wir sind 17., die Bremer nur einen Tabellenplatz davor.

An diesem Wochenende ist es wieder soweit, ein Derby gegen Werder steht auf dem Spielplan. Obgleich ich ein optimistischer Mensch bin, fürchte ich, dass es am Sonntag wieder mal auf den Deckel gibt für uns HSVer.

Warum schreibe ich das alles eigentlich? Weil ich eigentlich über etwas ganz anderes schreiben will. Nämlich über Kaffee. Weiterlesen

Likör als Co-Creation: MyEier geht an den Start

Heute fiel mir auf, dass ich noch nie in meinem Leben Eierlikör getrunken habe. Einen besonderen Grund gibt’s dafür nicht. Aber es war für mich nie schwer, einen Bogen um das klebrige Gesöff zu machen. Denn zu den Partys, auf denen Eierlikör als ironisches Wirtschaftswunderzitat ausgeschenkt wird, werde ich nicht eingeladen. Vermutlich, weil ich mich weigere, „Stößchen“ zu sagen.

Wie Eierlikör schmeckt, weiß ich trotzdem, denn ich kenne die Kuhbonbons mit Eierlikörgeschmack. Ist nicht so meins.

Nun aber finde ich Eierlikör gerade doch mal ganz interessant. Zumindest der Idee nach.  Weiterlesen

Ganz entspannt: Grüne Smoothies im Bayerischen Rundfunk

Gestern hatte ich etwas über die Grünen Smoothies von true fruits geschrieben. Obwohl mir der Smoothie gut schmeckt, ist der true fruits Smoothie kein „echter“ Grüner Smoothie. Dafür enthält er viel zu wenig Gemüse.

Meinetwegen soll aber jeder die Art von Smoothie trinken, die er für richtig hält. Was mir auffällt, wenn ich nach „Grünen Smoothies“ google: Die Diskussion darüber, wie gesund die Drink ist, wird zunehmend aggressiv.

Die einen schreien „Wundertrunk“, die anderen wittern ein großes Komplott der Mixer-Wirtschaft. Weiterlesen

Sauerkrautreporter

Sauerkraut-Apfel-Salat

Der Sauerkrautreporter empfiehlt: Sauerkraut-Apfel-Salat gegen Erkältung

Bei diesem Wetter kann man sich nicht warm genug anziehen. Da aber dicke Socken, Mütze und Schal noch keine Garantie gegen eine Tropfnase sind, will ich einen kurzen Rezepthinweis geben. Es sind nur zwei Zutaten; dieser Blog wird also nicht gleich zum Koch-Blog.

Man kauft im Reformhaus oder auf dem Markt einen Becher Sauerkraut, zum Beispiel von Marschland Naturkost.

Ein Viertel davon kommt in eine Schüssel. Dazu gibt man einen halben gewürfelten Apfel.

Fertig.

Man kann diesen Sauerkraut-Apfel-Salat natürlich noch auf alle möglichen Arten erweitern. Rezepte dazu gibt’s bei Chefkoch et. al. Weiterlesen

Was Ihr noch nicht über McDonalds (und über meine Studentenzeit) wusstet

Vor langer, langer Zeit fuhr ich mit dem Fahrrad durch Freiburg. In der Tasche trug ich einen Studentenausweis. Täglich radelte ich durch das Martinstor und schaute jedes Mal wieder hoch zum fetten, leuchtenden „M“, das dort an den Steinen prangte.

Das „M“ stand nicht für „Martin“, sondern für McDonalds. McDonalds war es wirklich fabelhaft gelungen, sich ins Stadtbild einzuschleimen.

Gelegentlich aß ich dort Burger, war aber im Grunde sicher, dass McDonalds bald pleite sein würde. Nicht nur dieser eine Laden, sondern die weltweite Kette. Davon war ich fest überzeugt.

In Freiburg konnte man damals sehr leicht auf den Gedanken kommen, dass alle Welt sich in Kürze von Grünkernbratlingen und Vollkornflocken, anstatt von Burgern ernähren würde.

Nun, ich muss zugeben, dass ich mich damit leicht verschätzt habe. Allerdings ist McD heute, 2014, vor allem in den USA stärker unter Feuer, denn je zuvor.

Das liegt unter anderem daran, dass die Kette für das Übergewicht der Amerikaner verantwortlich gemacht wird – aber auch noch an diversen anderen Dingen.

Die Jungs vom CompareCamp haben mir netterweise eine Infografik zur Verfügung gestellt. In der Grafik ist sonderbarerweise nichts über meinen Freiburger McDonalds zu finden ist. Ansonsten lohnt sich aber ein Blick:

Things You Didn't Know About McDonald's: Fast Food Trivia & Nutritional Controversies

Created by: comparecamp.com Author: Julia See our: FriendFeed