Igitt, Porridge!

Porrdige mit Apfel und Erdbeere aus dem Supermarkt

Porridge, das so gar nicht nach dem schmeckt, was die Tüte verspricht.

Porridge ist wieder hip. Sorry, ich nehme das „wieder“ zurück. Schließlich war  Porridge noch nie zuvor hip.

Porridge bzw. Haferschleim war bislang immer ein Frühstück für Leute, die entweder nichts anderes hatten, weil sie im Schottland der 1920 Jahre gelebt haben.

Oder für Leute, die sich gesund ernähren wollten, als weder Superfruits, noch Grüne Smoothies, noch FitBits erfunden waren. Das war in den 1970er Jahren.

Porridge ist wieder angesagt. In Lichtenberg, in Eimsbüttel und in der Variante von MyMüsli

Jetzt aber ist Porridge auf einmal angesagt. Man erkennt es an den Cafes in Berlin-Lichtenberg oder den Vegan-Restaurants in Hamburg-Eimsbüttel. Und daran, dass der Hipster-Brand MyMüsli offenbar Abnehmer für winzige Porridge 2Go Packungen findet. Weiterlesen

Die besondere Serie: Farmed and Dangerous

Sehr coole Serie: Farmed and Dangerous. Gibt’s auf Hulu und auf Youtube. Es geht um Agrarwirtschaft als großes schmutziges Business. Mit einem J.R.Ewing-artigen Bösewicht und einem Blogger / NGO-Aktivisten als Gegenspieler.

Hinter der Serie steht die amerikanische Restaurantkette Chipotle Mexican Grill. Ohne sich selbst in den Vordergrund zu spielen, kritisieren sie so die industrialisierte Lebensmittelproduktion. Wie gesagt, sehr coole Serie. Und sehr mutiges Marketing. Weiterlesen

Was Ihr noch nicht über McDonalds (und über meine Studentenzeit) wusstet

Vor langer, langer Zeit fuhr ich mit dem Fahrrad durch Freiburg. In der Tasche trug ich einen Studentenausweis. Täglich radelte ich durch das Martinstor und schaute jedes Mal wieder hoch zum fetten, leuchtenden „M“, das dort an den Steinen prangte.

Das „M“ stand nicht für „Martin“, sondern für McDonalds. McDonalds war es wirklich fabelhaft gelungen, sich ins Stadtbild einzuschleimen.

Gelegentlich aß ich dort Burger, war aber im Grunde sicher, dass McDonalds bald pleite sein würde. Nicht nur dieser eine Laden, sondern die weltweite Kette. Davon war ich fest überzeugt.

In Freiburg konnte man damals sehr leicht auf den Gedanken kommen, dass alle Welt sich in Kürze von Grünkernbratlingen und Vollkornflocken, anstatt von Burgern ernähren würde.

Nun, ich muss zugeben, dass ich mich damit leicht verschätzt habe. Allerdings ist McD heute, 2014, vor allem in den USA stärker unter Feuer, denn je zuvor.

Das liegt unter anderem daran, dass die Kette für das Übergewicht der Amerikaner verantwortlich gemacht wird – aber auch noch an diversen anderen Dingen.

Die Jungs vom CompareCamp haben mir netterweise eine Infografik zur Verfügung gestellt. In der Grafik ist sonderbarerweise nichts über meinen Freiburger McDonalds zu finden ist. Ansonsten lohnt sich aber ein Blick:

Things You Didn't Know About McDonald's: Fast Food Trivia & Nutritional Controversies

Created by: comparecamp.com Author: Julia See our: FriendFeed

Kranbeerensaft für Hamburg: Hans im Glück kommt nach Eimsbüttel

In Hamburg hat ein neues Burger-Restaurant eröffnet. Da die Betreiber mich netterweise zum Testen eingeladen hatten, begebe ich mich in diesem Blog heute ausnahmsweise auf das Terrain des Gastrokritik.

Hans im Glück ist neu in Hamburg, aber nicht neu in Deutschland. Es gibt bereits 19 Restaurants dieser Franchisekette, bislang vor allem im Süden. Die Lizenz für den Norden hat Patrick Junge erworben – bis 2012 mischte der beim Hansebäcker mit. Für seine Burger kann er nur etwas größere Brötchen backen.

Nicht, dass es in Hamburg nicht bereits genug Läden gibt, die Premium-Burger anbieten. Allen voran Jim Block. Hans im Glück zielt aber – ungewöhnlich für einen Burgerladen – auf ein überwiegend weibliches Publikum. Birkenstämme ragen an die Decke, das ganze Ambiente wirkt auf entspannte Art natürlich. Die Burger sind 1A – und die Salate übrigens aus.  Weiterlesen