Birken-was….?!

Birkensaft von Birkengold

Birkensaft von Birkengold. Der Baum im Hintergrund ist übrigens eine Kastanie.

Seit ewigen Zeiten ist ein Buch über Bäume ganz oben in der Deutschen Buchbestseller-Liste. Wie schön, dass man Bäume jetzt auch trinken kann.

Seit kurzem gibt es in Deutschland Birkensaft zu kaufen. Bei Budnikowsky habe ich Birkensaft von Birkengold für 1,99 Euro entdeckt. Bei Edeka für 1,79 Euro. Jeweils für ein 330 Milliliter Fläschchen. Nicht gerade günstig, aber in jedem Fall interessant.

 Die Flasche ist nicht besonders hübsch, man kann sogar sagen, dass sie in ihrer Plastikhaftigkeit sogar ausgesprochen unhübsch wirkt. Macht aber immerhin neugierig, denn man fragt sich doch sehr, wie ein solcher Baumsaft schmeckt und vor allem wie er hergestellt wird.

Wird die Birke in einen Entsafter oder in einen Thermomixer gegeben und püriert? Das war meine erste Vermutung. Ich war aber froh als ich auf der Flasche las:

„Mehr als 100 Liter Wasser filtert eine Birke pro Tag durch ihr Wurzelsystem. Im Frühjahr werden die Bäume für wenige Wochen angezapft und der wunderbare Saft wird gesammelt.“ Soweit so gut.

Und wie schmeckt es? Weiterlesen

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Wie Weihnachten am Zuckersandstrand: Kokos-Mandel Creme von Rapunzel

Kokos-Mandel Creme von Rapunzel

Mein Sonntagmorgen Programm fürs Croissant

Der Siegeszug der Kokosnuss scheint nicht mehr aufzuhalten. Diesen Eindruck muss man jedenfalls gewinnen, wenn man wie ich häufiger mal im Bio-Laden einkaufen geht.

Jedes Mal, wenn ich bei Erdkorn, Alnatura oder Veganza durch die Gänge tigere, dann hat sich die Kokosnuss wieder ein paar mehr Regalmeter erobert.

Woran liegts? An zwei Gründen, denke ich: Erstens wurde der Kokos-Anbau in Asien in den letzten Jahren professionalisiert, um nicht zu sagen: industrialisiert.

Vor ein paar Jahren noch haben dressierte Äffchen die Kokosnüsse einzeln vom Baum geholt und sie gleich an Ort und Stelle für die Touristen geknackt. Heute  dagegen wird die Ernte von einer Hundertschaft von Kokos-Drohnen erledigt. So in der Art stelle ich es mir jedenfalls vor. Weiterlesen

Das nächste große Ding nach Breaking Bad

Better Call Saul

Saul Goodman, als er noch ganz anders hieß. Dass er kein Gurkenwasser bekommt, ist nicht sein größtes Problem.

Kürzlich war mein familiärer Anhang für eine Weile aushäusig und ich hatte die Wohnung für mich allein.

Klar, dass ich das Wochenende für all die Dinge nutzen wollte, zu denen man sonst nie kommt. Vor allem also stundenlang DVDs schauen. Binge Watching, herrlich.

Ich widmete mich also der ersten Staffel von      Breaking Bad Spin off Better Call Saul. 10 Folgen an 2 Tagen.

 Die Serie ist super, ich kann sie uneingeschränkt empfehlen. Häufig wird gesagt, sie sei „aber nicht so gut wie Breaking Bad“.  Ich finde, Better Call Saul ist vor allem anders als Breaking Bad.

Man sagt ja auch nicht, dass Schokolade „aber besser schmeckt als Oliven“ Oliven und Schokolade schmecken einfach ganz unterschiedlich.

Wie es so ist mit einer solchen Serie. Man ist vor der Glotze festgenagelt, aber anders als bei einem guten Buch, verändert es auch nicht gerade mein Leben.

Es bleibt nichts hängen, das einen zu einem besseren Menschen macht.

 Aber halt, ein Satz aus der Serie hämmerte mir noch Tage später im Kopf herum: Der Satz lautet: „No cucumber water for you“

Gurkenwasser

Gurkenwasser mit Viva con Agua. Dazu passt vegetarisches Sushi.

Und zwar ist es so, dass Saul sein Anwaltsbüro im Hinterzimmer eines asiatischen Fußmassagesalons hat.

 Und wenn er da rein will, kommt er immer an einem großen Spender mit Gurkenwasser vorbei. Also normales Wasser, in das ein Gurkenscheiben geschnitten wurden und die nun oben schwammen.

Davon will Saul sehr gern etwas trinken, darf aber nicht. Warum er nicht darf, wird nicht näher erklärt. Vermutlich weil er nur Mieter in dem Massagesalon war, aber ein Kunde.

Ich war sehr emphatisch mit Saul und begann nun auch nach Gurkenwasser zu lechzen. Kaum dass die Serie zu Ende war, nahm ich also eine Gurke aus dem Gemüsefach unseres Kühlschranks, schnitt sie in dünne Scheibchen und goss dann eine Flasche lautes Viva Con Agua darüber.

Das Ergebnis hätte mindestens 9,9 von 10 Sternen bei International Movie Data Base verdient. Better Call Saul hat nur 8,8

Das Wasser wird fein aromatisiert, richtig raffiniert. Wenn es nicht so einfach herzustellen wäre, dann würde es für 5 Euro die Flasche im Biomarkt verkauft werden.

Kein Wunder, dass Saul so scharf auf das Wasser ist. Sonderbar, dass er es nicht selbst gemacht hat.

Ich habe in diesem Blog schon endlos viele Geschichten über Grüne Smoothies geschrieben. Heute glaube ich sagen zu können, dass grüne Smoothie ihren Peak erreicht haben. Der Trend ist schon wieder halb weg.  

Das nächste große Ding: Aromatisierte Wasser. Denn das geht natürlich nicht nur mit Gurken, sondern auch mit Ingwer, Minze, Apfelscheiben oder Himbeeren.

Das wird das nächste große Ding, mark my words

Hipster werden in spätestens einem Jahr 500-Euro-Karaffen bei aromatisierte-wasser.de bestellen, ohne die dieses Wasser angeblich nicht seine volle Wirkung erzielt

Auf instagram wird es lauter Aromatisierte-Wässer-Accounts geben.

Und der GU Verlag wird Bücher mit Rezepten verkaufen.

Wenn es soweit ist, dann erinnert Euch bitte daran, wo ihr zum ersten mal von aromatisierten Wässern gehört habt: Bei Better Call Saul.

Igitt, Porridge!

Porrdige mit Apfel und Erdbeere aus dem Supermarkt

Porridge, das so gar nicht nach dem schmeckt, was die Tüte verspricht.

Porridge ist wieder hip. Sorry, ich nehme das „wieder“ zurück. Schließlich war  Porridge noch nie zuvor hip.

Porridge bzw. Haferschleim war bislang immer ein Frühstück für Leute, die entweder nichts anderes hatten, weil sie im Schottland der 1920 Jahre gelebt haben.

Oder für Leute, die sich gesund ernähren wollten, als weder Superfruits, noch Grüne Smoothies, noch FitBits erfunden waren. Das war in den 1970er Jahren.

Porridge ist wieder angesagt. In Lichtenberg, in Eimsbüttel und in der Variante von MyMüsli

Jetzt aber ist Porridge auf einmal angesagt. Man erkennt es an den Cafes in Berlin-Lichtenberg oder den Vegan-Restaurants in Hamburg-Eimsbüttel. Und daran, dass der Hipster-Brand MyMüsli offenbar Abnehmer für winzige Porridge 2Go Packungen findet. Weiterlesen

Dinner for four: Lorenz Hofchips

Hof Chips

HAPPY….

Silvesterabend 2015. Es steht das Übliche auf dem Programm: Freunde, Dinner for One, aufgekratzte Kinder, Bleigießen.

 

Und natürlich Raclette. Der Tisch biegt sich förmlich unter Paprika, Champignons, Kartoffeln, Oliven, Fleisch und Käse. Alle halten sich wacker ran mit ihren kleinen Pfännchen. Aber natürlich bleibt – wie immer bei Raclette – die Hälfte übrig. Gibt es morgen eben Auflauf, was soll’s.

Nun sind es aber noch anderthalb Stunden bis Mitternacht. Und so ganz ohne etwas zu essen sollen die auch nicht rum gehen. Egal, ob alle sagen, dass sie so was von satt sind.

Hofchips als Snack vor Mitternacht

Ich hole also eine Tüte Hofchips von Lorenz aus dem Schrank. Geschmackstyp Sauerrahm.

Biete den Snack reihum an. Zuerst will niemand. Aber die Gäste sind höflich und probieren dann doch mal.

„Wie schmeckt’s?“ frage ich. Die Chips sind schließlich neu und ich will gern wissen, was das Volk so denkt. Braucht es wirklich noch eine weitere Sorte im Supermarktregal? Da gibt es doch wirklich genug mittlerweile, oder? Weiterlesen

Woran erkennt man eigentlich gute Cranberries?

Cranberries Alesto Lidl und Markt

Links die guten Cranberries vom Markt, links die bösen Cranberries von Lidl

Weihnachtszeit ist Cranberry-Zeit. Die kleine Beere kann man sehr gut unter weihnachtliche Gerichte rühren. Und natürlich ganzjährig ins Müsli. Aber wo kauft man Cranberries….?

Lohnt es sich eigentlich, regelmäßig auf dem Wochenmarkt einzukaufen, statt sich bei einem Discounter einzudecken? Warum sollte ein logistisch versierter Billig-Supermarkt nicht in der Lage sein, die gleiche Qualität anzubieten, wie der kleine Händler auf dem Markt?

Zumindest  was Lidl angeht kann ich ganz klar sagen, dass man dort ca. zwei Klassen schlechter als auf dem Markt einkauft.

Markt in der Grundstraße vs. Lidl in der Kieler Straße

Dafür muss man nur einmal die Cranberries nebeneinander legen, die ich vergangene Woche auf dem Markt in der Grundstraße bzw. bei Lidl in der Kieler Straße gekauft habe. Beide Beerensorten kommen aus den USA. Das ist aber schon das einzige, was sie verbindet. Die Beeren vom Markt verzichten auf Zucker, sind statt dessen mit Ananaskonzentrat gesüßt und schmecken sehr natürlich nach Kranbeeren.  Weiterlesen

Harvest Moon – jetzt auch als Kokos-Joghurt

Erntedank! Es gibt einen Joghurt mehr im Kühlregal. Er kommt aus dem Hamburger Osten und lohnt die Anschaffung
Erntedank! Es gibt einen Joghurt mehr im Kühlregal. Er kommt aus dem Hamburger Osten und lohnt die Anschaffung

Man muss nicht laktoseintolerant sein, um in diesen Joghurt 1,50 Euro zu investieren.

Es gibt etwas neues von meinen Freunden von Harvest Moon aus dem Hamburger Osten. Naja, nicht direkt neu. Steht schon seit Sommer 2015 in den Regalen bei Budnikowsky & Co.

Aber den Weg in meinen Kühlschrank haben die neuen Harvest Moon Produkte erst jetzt gefunden. Schließlich gibt so viele Joghurts. Und da ist mir der hier eben erst vor ein paar Tagen aufgefallen.

Mit Harvest Moon und ihren Soja Shakes hatte ich in der Vergangenheit ja durchaus schon meinen Kummer. Aber nicht nur.

Nach den Shakes von Harvest Moon, über die man wie die meisten Dinge im Leben unterschiedlicher Meinung sein kann, gibt es nun jedenfalls Joghurt. Keinen Joghurt aus Milch und keinen auf Soja-Basis. Sondern Kokos-Joghurt. Die Kokosnuss erobert den Markt ja aktuell in diversen Spielarten, aber Joghurt war mir bislang noch nicht untergekommen.

Mit Harvest Moon gibt es eine Alternative zu Soja-Joghurt

Das ist erst einmal schön,  denn für mich kam Soja-Joghurt wegen viel zu viel Zucker nie wirklich infrage. Und auch wenn ich nichts gegen Milchprodukte habe finde, ich es doch schön, eine Alternative zum klassischen Joghurt von der Kuh zu haben.  Weiterlesen