Dinner for four: Lorenz Hofchips

Hof Chips

HAPPY….

Silvesterabend 2015. Es steht das Übliche auf dem Programm: Freunde, Dinner for One, aufgekratzte Kinder, Bleigießen.

 

Und natürlich Raclette. Der Tisch biegt sich förmlich unter Paprika, Champignons, Kartoffeln, Oliven, Fleisch und Käse. Alle halten sich wacker ran mit ihren kleinen Pfännchen. Aber natürlich bleibt – wie immer bei Raclette – die Hälfte übrig. Gibt es morgen eben Auflauf, was soll’s.

Nun sind es aber noch anderthalb Stunden bis Mitternacht. Und so ganz ohne etwas zu essen sollen die auch nicht rum gehen. Egal, ob alle sagen, dass sie so was von satt sind.

Hofchips als Snack vor Mitternacht

Ich hole also eine Tüte Hofchips von Lorenz aus dem Schrank. Geschmackstyp Sauerrahm.

Biete den Snack reihum an. Zuerst will niemand. Aber die Gäste sind höflich und probieren dann doch mal.

„Wie schmeckt’s?“ frage ich. Die Chips sind schließlich neu und ich will gern wissen, was das Volk so denkt. Braucht es wirklich noch eine weitere Sorte im Supermarktregal? Da gibt es doch wirklich genug mittlerweile, oder? Weiterlesen

Symphonie des Grauens: Was taugen die Nutella-Nachmacher?

Es gibt so viele Schokocremes, die versuchen, wie Nutella zu sein. Heute schaue ich mir eine davon genauer an:  Brinkers Chocolate Symphony No. 7 Crunchy Haselnuss Crème. Bei Edeka für 2,99 Euro zu haben.

Noch bevor ich diese Symphony  aufschraube , fällt mir ein Haufen von Dissonanzen auf:

“Chocolate”, “Crunchy” “Haselnuss” “Crème” – dieser Englisch- / Deutsch- / Französisch-Sprachbrei auf dem Label wirkt schon deswegen albern, weil Brinkers eine belgische Firma ist. Außerdem passt der günstige Preis nicht zum auf edel gemachten Glas.

Immerhin: Wenn’s gut schmeckt, ist mir das herzlich egal.

Es schmeckt aber nicht. Jedenfalls nicht gut.

Als erstes: Die Konsistenz. Nicht cremig, sondern breiig. Weiterlesen

Katjes vs Haribo, Teil 6: Politik

Kommen wir heute zum Politik-Check von Haribo und Katjes. Man sollte meinen, Süßwarenhersteller seien eher unpolitisch. Wer Weingummi verkauft, muss sollte ein kindliches Gemüt bewahrenund schaut vermutlich lieber Kika als Tagesthemen.

Aber weit gefehlt: Sowohl Katjes als auch Haribo haben klare politische Statements in ihrem Produktportfolio. Und nicht, dass irgendjemand glaubt, sie würden ein wenig in der Lokalpolitik rumpopeln. Sportvereine sponsern und hier und da eine Straße nach sich benennen lassen. Nein, nein: wenn  die Süßwarenhersteller sich schon auf das politische Parkett bequemen, dann bitte Weltpolitik.

Ob Bonn oder Emmerich: Es wird das ganz große Rad gedreht: Weiterlesen

Katjes vs. Haribo, Teil 5

Es gibt drei neue Produkte von Katjes mit Nachrichtenwert. Entdeckt habe ich sie im Katjes Café Grünohr in Berlin Mitte. Inwieweit sie schon im Durchschnittsupermarkt zu haben sind – keine Ahnung, aber über sachdienliche Hinweise im Kommentarbereich freue ich mich.

Katjes: Zurück zur Süßholzwurzel!

Katjes: Zurück zur Süßholzwurzel!

Zuerst einmal „Back to the Roots“: Reflexartig dachte ich dachte zuerst, das sei ein Weingummi mit Root-Beer-Geschmack. Aber das wäre dann wohl doch zu gewagt. Tatsächlich gehen die Jungs und Mädels aus Emmerich einfach zurück zur Süßholzwurzel. Gleichzeitig geht es zu den Wurzeln von Katjes zurück – 1910 ging es für das Unternehmen bekanntlich mit Lakritz los. Back to the Roots ist nun sehr sehr, sehr und  dezent im Geschmack. Absolut massentauglich, was ja nichts Schlimmes ist.

 

 

 

 

Katjes Biene Maja Fruchtgummi

Katjes Biene Maja Fruchtgummi

Etwas weniger spricht mich die „Biene Maja“ an. Die Zeichentrickserie konnte ich schon als Kind nicht ausstehen. Und nun also die Bienenweingummis, die vielleicht etwas mit einem bald in die Kinos kommenden Biene-Maja-Film zu haben, aber genau weiß ich es nicht (und es interessiert mich auch zu wenig, als dass ich jetzt googlen würde).

Laut Packung in den Geschmäckern Apfel, Orange, Banane und Kirsche, aber das ist schwer zu unterscheiden.  So richtig toll sind diese Bienenweingummis nicht.

Ich finde, Katjes sollte lieber weiter eigene Figurenwelten entwickeln und die Kooperationen mit Disney oder welchen Filmgesellschaften auch immer den McDonald’s dieser Welt überlassen. Sonst geht es Katjes wie Lego: Lego hatte Anfang der Nuller-Jahre immer mehr Merchandising-Produkte in die Kinderzimmer bringen wollen . Von „Harry Potter“ bis „Star Wars“ wurde kaum etwas ausgelassen. Dem Unternehmen bekam das schlecht, 2004 gab es zahlreiche Entlassungen – bis Lego sich wieder auf sein eigentliches Geschäft konzentriert hat. Und auch Katjes sollte von diesen Promogeschichten die Finger lassen.

Katjes Grünschnabel

Katjes Grünschnabel

Und schließlich: Der sehr fruchtige Grünschnabel. Ein Cocktail in Fruchtgummiform, der ganz ausgezeichnet schmeckt. Punkt.

Alle drei Neuheiten sind aus der Veggie-Reihe von Katjes, die damit kräftig ausgebaut wird. Katjes also immer pflanzlicher. Bei Haribo dagegen wird weiterhin überwiegend mit tierischer Gelantine gearbeitet. Der Punkt geht eindeutig an Katjes!

 

 Mehr zu Haribo vs. Katjes gibt es in diesem Blog hierhierhier und hier.

 

 

 

 

 

Katjes vs Haribo, Teil 4: Süß-saure Bärchen-Pärchen

Wir schreiten Hand in Hand: Die Bärchen-Pärchen von Haribo

Wir schreiten Hand in Hand durchs Gummibärenland: Die Bärchen-Pärchen von Haribo

Was Neues von Haribo: Hand in Hand kommen die neuen „Bärchen-Pärchen“ daher. Zwei Gummibärchen-Lookalikes. Das eine Süß, das andere Sauer. Laut Haribo das erste Produkt der Bonner Süßwarenhersteller, das süßes und saures Fruchtgummi vereint. Und für mich der Beweis, dass der Erfindungsreichtum des Unternehmens nicht tot zu kriegen ist. Auch ohne den 2013 verstorbenen Hans Riegel.

Die Stärke von Haribo lag für mich immer in der Vielfalt und der Fähigkeit, neue, originelle Produkte auf den Markt zu bringen. Kinderspielzeug zum Essen. Süßigkeiten, die eine Geschichte erzählen.

Der Gaga-Name „Bärchen-Pärchen“ kriegt von mir eine plus mit Sternchen. Das ist comichaftes Storytelling auf höchstem Niveau. So macht man die Melange aus Zucker, Aromen und Gelatine richtig schmackhaft. Weiterlesen

Jetzt wird auf die Tube gedrückt: Dickmanns Schokoküsse mit kleinem, feinem Extra

Vor dieser Idee verneige ich mich: Schokoküsse von Dickmann gibt es jetzt mit einer kleinen Tube Zuckerguss. Brillante Idee, der man gar nicht genug applaudieren kann

Mit diesem kleinen Extra kann man die die Schokoküsse bemalen, beschreiben oder sonstwie verzieren. Mit Essen spielt man also doch und es macht auch richtig Spaß!

Meine spontane Idee war, dass man daraus endlich mal einen sinnvolle Fotowettbewerb auf Facebook machen könnte: Was liegt näher, als dass die User Ihre verzierten Dickmänner posten. Bei Storck ist man auf diese Idee aber bereits ohne mich gekommen:

Der Fotowettbewerb findet auf der Webseite statt; warum es keine Facebookseite dazu gibt – keine Ahnung! Weiterlesen