Was Ihr noch nicht über McDonalds (und über meine Studentenzeit) wusstet

Vor langer, langer Zeit fuhr ich mit dem Fahrrad durch Freiburg. In der Tasche trug ich einen Studentenausweis. Täglich radelte ich durch das Martinstor und schaute jedes Mal wieder hoch zum fetten, leuchtenden „M“, das dort an den Steinen prangte.

Das „M“ stand nicht für „Martin“, sondern für McDonalds. McDonalds war es wirklich fabelhaft gelungen, sich ins Stadtbild einzuschleimen.

Gelegentlich aß ich dort Burger, war aber im Grunde sicher, dass McDonalds bald pleite sein würde. Nicht nur dieser eine Laden, sondern die weltweite Kette. Davon war ich fest überzeugt.

In Freiburg konnte man damals sehr leicht auf den Gedanken kommen, dass alle Welt sich in Kürze von Grünkernbratlingen und Vollkornflocken, anstatt von Burgern ernähren würde.

Nun, ich muss zugeben, dass ich mich damit leicht verschätzt habe. Allerdings ist McD heute, 2014, vor allem in den USA stärker unter Feuer, denn je zuvor.

Das liegt unter anderem daran, dass die Kette für das Übergewicht der Amerikaner verantwortlich gemacht wird – aber auch noch an diversen anderen Dingen.

Die Jungs vom CompareCamp haben mir netterweise eine Infografik zur Verfügung gestellt. In der Grafik ist sonderbarerweise nichts über meinen Freiburger McDonalds zu finden ist. Ansonsten lohnt sich aber ein Blick:

Things You Didn't Know About McDonald's: Fast Food Trivia & Nutritional Controversies

Created by: comparecamp.com Author: Julia See our: FriendFeed

Katjes vs. Haribo, Teil 5

Es gibt drei neue Produkte von Katjes mit Nachrichtenwert. Entdeckt habe ich sie im Katjes Café Grünohr in Berlin Mitte. Inwieweit sie schon im Durchschnittsupermarkt zu haben sind – keine Ahnung, aber über sachdienliche Hinweise im Kommentarbereich freue ich mich.

Katjes: Zurück zur Süßholzwurzel!

Katjes: Zurück zur Süßholzwurzel!

Zuerst einmal „Back to the Roots“: Reflexartig dachte ich dachte zuerst, das sei ein Weingummi mit Root-Beer-Geschmack. Aber das wäre dann wohl doch zu gewagt. Tatsächlich gehen die Jungs und Mädels aus Emmerich einfach zurück zur Süßholzwurzel. Gleichzeitig geht es zu den Wurzeln von Katjes zurück – 1910 ging es für das Unternehmen bekanntlich mit Lakritz los. Back to the Roots ist nun sehr sehr, sehr und  dezent im Geschmack. Absolut massentauglich, was ja nichts Schlimmes ist.

 

 

 

 

Katjes Biene Maja Fruchtgummi

Katjes Biene Maja Fruchtgummi

Etwas weniger spricht mich die „Biene Maja“ an. Die Zeichentrickserie konnte ich schon als Kind nicht ausstehen. Und nun also die Bienenweingummis, die vielleicht etwas mit einem bald in die Kinos kommenden Biene-Maja-Film zu haben, aber genau weiß ich es nicht (und es interessiert mich auch zu wenig, als dass ich jetzt googlen würde).

Laut Packung in den Geschmäckern Apfel, Orange, Banane und Kirsche, aber das ist schwer zu unterscheiden.  So richtig toll sind diese Bienenweingummis nicht.

Ich finde, Katjes sollte lieber weiter eigene Figurenwelten entwickeln und die Kooperationen mit Disney oder welchen Filmgesellschaften auch immer den McDonald’s dieser Welt überlassen. Sonst geht es Katjes wie Lego: Lego hatte Anfang der Nuller-Jahre immer mehr Merchandising-Produkte in die Kinderzimmer bringen wollen . Von „Harry Potter“ bis „Star Wars“ wurde kaum etwas ausgelassen. Dem Unternehmen bekam das schlecht, 2004 gab es zahlreiche Entlassungen – bis Lego sich wieder auf sein eigentliches Geschäft konzentriert hat. Und auch Katjes sollte von diesen Promogeschichten die Finger lassen.

Katjes Grünschnabel

Katjes Grünschnabel

Und schließlich: Der sehr fruchtige Grünschnabel. Ein Cocktail in Fruchtgummiform, der ganz ausgezeichnet schmeckt. Punkt.

Alle drei Neuheiten sind aus der Veggie-Reihe von Katjes, die damit kräftig ausgebaut wird. Katjes also immer pflanzlicher. Bei Haribo dagegen wird weiterhin überwiegend mit tierischer Gelantine gearbeitet. Der Punkt geht eindeutig an Katjes!

 

 Mehr zu Haribo vs. Katjes gibt es in diesem Blog hierhierhier und hier.

 

 

 

 

 

Ä

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Wäs die Typen von Ikea wirklich können: Nein, nicht Billy Regale oder Köttbuller. Sondern Knäckebrot. In Ikeas Schweden Shop – ist jä auch so eine Ärt Supermarkt – gibt es däs runde, schlicht designte Knäcke in weiß und schwärz.

Die Gestaltung macht die Knäckes zu einem wirklich hübschen Zwillingsprodukt, von dem ich nätürlich beide mitgenommen habe.

Äls ich ewig an der Kasse wärte (jä, Geduld ist eine Tugend, die äuch än der Kässe des Schwedenshops unentbehrlich ist bzw. eingeübt werden känn), grüble ich darüber näch, ob schwärzes und weißes Knäcke den Kampf Gut gegen Böse symbolisieren. Wahrscheinlich nicht, denke ich, äls ich mit Zählen an der Reihe bin.

Kostet 1,50 wiegt 250 Grämm.

Kaffee, Mate, Yoghurt – und noch ein paar News von der Internorga 2014

In den letzten Tagen fleißig die Internorga besucht. Die Hamburger Foodmesse gilt nicht eben als Brutkasten für den heißen Stoff für Morgen. Dafür steht zu stehen zu sehr die Convenience-Produkte für die Gastronomie im Fokus. Aber ein paar inspirierte Neuheiten habe ich doch gefunden:

An Kaffeeständen mangelt es nun in Halle A1 wahrlich nicht. Nespresso, Lavazza, Dallmayr – alle da. Mein Koffeinspiegel war schon in bedenkliche Höhen geschraubt, als ich Afro Coffee entdeckte. Während sich die anderen Kaffees in gedeckten Erdfarben präsentieren, schillert Afro Coffee quietschbunt.

 

Afro_Coffee_-_Coffee_group_20140319_125843Hinter Afro Coffee steht ein österreichischer Hersteller, der afrikanischen (vor allem äthiopischen) Hochlandkaffee anbietet. Nun ist afrikanischer Hochlandkaffee so ungewöhnlich wie französischer Rotwein – aber mit seinen bunten Farben und den wirklich exzellenten Kaffee Accessoires (zum Beispiel die Tassen, schaut Euch dazu einfach deren Webseite) stach diese Markdeutlich aus der ansonsten doch recht austauschbaren Masse der Kaffeehersteller hervor (die setzen alle auf Kapseln, Kapseln, Kapseln). Afro Coffee will, wie mir der Deutschland Chef des Unternehmens verriet „ein neues Afrika zeigen, fernab von Klischees“. Gute Idee. In Salzburg gibt es bereits einen Flagshipstore,in Deutschland ist der Kaffee bislang nur über den Online-Shop zu bekommen – demnächst dann auch in München im Einzelhandel.

Klein und fein geben sich auch die Nuss-Riegel Weiterlesen

Der kleine Jacob ist mit dem Service bei TUIfly nicht zufrieden

TUIfly Boeing 737-800

TUIfly Boeing 737-800 (Photo credit: Wikipedia)

Der kleine Jacob möchte mit seinen Eltern  nach Griechenland fliegen. Dort will er im Sand buddeln, Katzen jagen, und Kekse essen – also alles, was man so macht, wenn man 1 3/4 Jahre alt ist und Urlaub hat.

Jacob fliegt ab Hamburg mit einer Boeing 737 Chartermaschine von TUIfly. Netterweise wollen die Leute von TUIfly kein Geld für den Flug von Jacob. Mama und Papa haben schon bezahlt und da Jacob unter 2 ist, darf er umsonst mitfliegen. Weiterlesen

Der beste Deutsche Supermarkt? Eine Replik auf Hans Magnus Enzensberger

„Der Klügste, Beste, Blödeste: Auf solche Hitlisten lasse ich mich gar nicht ein.“, sagte Hans Magnus Enzensberger kürzlich in einem Interview.

Nun, dieser Blog scheut im Gegensatz zu dem sympathischen Münchener Dichter keine Hitlisten. Im Gegenteil: Wenn alles gut läuft, ist dieser Blog bald das Zentralorgan, vielleicht sogar das Leitmedium für Hitlisten über Supermärkte et al.

Um klein und bescheiden anzufangen: Der beste Laden um Babys zu wickeln ist eindeutig Budnikowsky. Weiterlesen