Das Ende eines epischen Kampfes: true fruits vs innocent, Teil 7

Lange nichts mehr über mein Lieblingsthema true fruits versus innocent gebloggt. Warum? Ganz einfach: Weil ich einfach lange keine Smoothies mehr gekauft habe.

Daher ist der Epic Battle zwischen diesen beiden Muttis aller Smoothies auf meinem Blog etwas verstummt. Der letzte Beitrag stammt tatsächlich aus April 2016

epic-battle

Es war ein epischer Kampf, aber nun ist er beendet. Warum? Weil die Antagonisten zu groß geworden wurden und einfach nicht mehr zeitgemäß sind.

Dabei hätte es durchaus Anlass gegeben zum Thema etwas zu schreiben, schließlich haben beide jede Menge neue Produkte auf den Markt gebracht. Und die Einhornkotze von true fruits ist ja auch ganz witzig. Weiterlesen

Dasselbe in Grün? Coke gibt’s bald gesüßt mit Stevia.

Im Herbst soll es in Deutschland eine kleine Revolution geben. Dann wird es hier grüne Coca-Cola zu kaufen geben. Coca-Cola Life soll sie heißen. Die Flasche bzw. Dose wird grün statt rot sein.

„Grün“ ist die Cola, weil sie mit Stevia gesüßt ist. Genauer gesagt: Die Cola hat etwa ein Drittel weniger Zucker, stattdessen dann eben Stevia. Damit reagiert Coca-Cola auf die zunehmende Kritik an dem sehr hohen Zuckergehalt des Getränks.

Mich erinnert das zuerst einmal an den Relaunch von Pepsi vor ca. 20 Jahren – damals wurde Pepsi plötzlich blau, statt rot. Dazu gab es eine riesige Werbekampagne, obgleich sich das Produkt gar nicht ändert – nur die Farbe.

Nun also grüne Coke. Da kann man sich schon fragen, ob die Chefs in Atlanta die Symbolik der Farbe Grün verstanden haben. Grün steht für Natur, Natürlichkeit, meinetwegen auch für Nachhaltigkeit. Aber für Gesundheit? Passt nicht. Weiterlesen

Jenseits der Rhababerschorle

Ganz, ganz früher haben die Menschen Coca Cola getrunken. Dann, auch noch ziemlich früher, kam Bionade. Bionade wurde von so vielen Menschen getrunken, dass irgendwann eine kaum noch zu überschauende Anzahl von Me-too-Produkten produziert wurde und die Supermarktregale und leider auch die Bars überschwemmten. Prickelgetränke, die nicht so süß wie normale Limonade war und lustige Geschmacksrichtungen hatte wie Citrus-Ananas oder Ingwer-Honig,.

Das “Bio” trugen diese Getränke häufig im Namen, was aber meistens frech gelogen war. Wie zum Beispiel bei der Bio-Limonade von Rewe. Da ist nur Chemie drin, die Flasche ist aus Plastik, aber versuchen kann es ja wohl mal.

Vor zwei Jahren, wurde es den Leute dann zu bunt mit dieser großangelegten Bionade-Verarsche. Stattdessen begann der Prenzlauer Berg, die Schanze, und der bayerische Biergarten ein hellrotes Getränk aus 0,3 oder 0,5 Liter Gläsern zu gluckern. Ein leicht säuerliches, wunderbar fruchtiges, herrlich unsüßes Gesöff, das so schmeckte, als hätte es der Bauer gerade heute vormittag für seine 12 Kinder zusammengerührt: Der Siegeszug der Rhababerschorle begann. Ein wunderbares Beispiel dafür, dass es ein Getränk cool ist, gerade weil es so unfassbar uncool ist.

Und interessant: Während Getränke bis dahin immer generische Fantasienamen wie Fanta, Mezzo Mix, bios oder eben Bionade oder Coca Cola trugen, war Rhababersaftschorle ganz und gar bei sich selbst. Keine große Marke, kein Name, der sich nach PanelGroups und Mafo-Millionen anhört, sondern einfach mal das Kind beim Namen nennen: Rhababersaftschorle.

Evolution hört nie auf, und so ist mit Rhababersaftschorle natürlich auch kein Ende erreicht, sondern nur ein neuer Anfang eingeläutet. Denn es gibt weiteres schöne Sommerdrinks, die vielleicht noch besser sind als Rhababersaft schorle. Mein Favorit ist derzeit Holunderblütenschorle aus dem Hause Völkel. Hat eine wunderbar helle Farbe und sieht auf Eis auch noch ganz gut aus.

Etwas zu feminin für meinen Geschmack, aber im Prinzip auch sehr lecker ist die Rosenblütenlimonnade aus dem gleichen Hause.