Coke Life mit Cheese & Onion. Oder so ähnlich.

Wann ist man ein Klassiker? Wenn es man parodiert wird. Davon können Helene Fischer, Adel Tawil oder die Backstreet Boys ein Lied singen.

Jetzt darf sich auch Coca Cola Life diese Ehrennadel ans Revers heften. Ihr wisst schon: Coca Cola Life ist dieses grüne, mit Stevia gesüsste Getränk, das zurzeit an jeder Litfaßsäule hängt.

Ich hatte ja schon über Coke Life gebloggt, als den Drink noch keiner kannte. Und dann nochmal eine Hymne auf die Stevia-Cola geschrieben. Weiterlesen

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Viel besser als erwartet: Coca-Cola Life

Leider schon leer: Die grüne Coke

Leider schon leer: Die grüne Coke

Na sowas, jetzt gibt es auch in Deutschland grüne Cola! Coke Life ist mit Stevia gesüßt, statt wie die klassische Coke mit löffelweise Zucker.

Hat etwas gedauert, bis diese Coke in Deutschland auf den Markt gekommen ist, in anderen Ländern gibt es sie schon länger.

Mir hat Coca-Cola in den letzten Jahren Leid getan: Ein alternder König, dem Stück für Stück sein Land entrissen wird. Früher war Coke cool. Das braune Zuckerwasser stand für urbanes Leben, für USA und für Lebensfreude. Aber dann hat die Gesundheitswelle die Brause in Verruf gebracht. Coke war nicht mehr modern, sondern ein fieser Dick-Macher, dem man in den USA bereits mit Gesetzen zu Leibe rückt.

Und dann kamen noch viele, viele kleine Getränke Labels, die dem Getränkeriesen zusetzten. Mit Bionade fing es an. Und jetzt gibt es immer mehr kleine Studenten-Labels, die originelle, regionale und nicht zu süße Softdrinks erst in die Bars, dann in die Supermarktregale bringen. Mittlerweile hat man das Gefühl, dass in jedem Berliner Hinterhof eine Biobrause fermentiert oder ein Kokosdrink gemischt wird. Weiterlesen

Mischmasch

Mischmasch

Mischmasch

Ein häufig bemühter Topos der Sprachkritik ist die Auseinandersetzung mit Anglizismen.

Ob man nicht auch „Bergrad“ statt „Mountainbike“ sagen könne, fragen Wolf Schneider & Co. Und was das eigentlich für ein Wahnsinn sei mit „Wellness“ – so ein Wort gibt es im Englischen ja noch nicht einmal.

Wenig beachtet wird es dagegen, wenn das  Deutsche sich erfolgreich gegen die Anglisierung verteidigt – und das sogar noch ganz cool daherkommt.

Ich habe über dieses Phänomen streng wissenschaftlich Feldstudien durchgeführt. Und kann nun sagen, dass man es meist bei einem urbanen, in Agenturen malochenden, Thirtysomething Klientel begegnet. Leute, die eher Puma als Nike tragen.

Puma statt Nike sagt es im Grunde schon alles: Deutsches Traditionsunternehmen, Familie, kein Ami-Gedröhne. Und dennoch hip von Manhattan bis Tokyo. Weiterlesen