Gelesen: „Alles nur geklaut“

Erfolgreiche PR lebt von Kreativität. Jeder, der länger im Geschäft ist,

Austin Kleon Alles nur geklaut

„Alles nur geklaut“ von Austin Kleon. Sehr kreativer Kreativ-Ratgeber!

wird seine Methoden gefunden haben, um auf gute Ideen zu kommen.

Für den Fall, dass die Gold-Idee doch mal auf sich warten lässt, ist Austin Kleons „Alles nur geklaut“ der richtige Ratgeber. Kleon hat zehn einfache Regeln aufgestellt, mit denen man im Arbeitsalltag Platz schafft für frische Gedanken. So beschreibt er unter anderem, wie man seinen Schreibtisch und seine Finanzen organisieren kann. Vor allem aber sagt er: „Das Beste ist geklaut“.

Optisch auf jeder Seite ein Hingucker, nimmt man das Büchlein immer wieder gern zur Hand, wenn der Geistesblitz gerade mal auf sich warten lässt.

Alles nur geklaut: 10 Wege zum kreativen Durchbruch

Austin Kleon. 2013. Mosaik Verlag, 160 Seiten, 8,00 Euro, ISBN 978-3442392568

Zuerst erschienen im PR Report

Alles nur geklaut Innen

Jede Seite ein Hingucker – Alles nur geklaut von Innen.

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Gelesen: Brand New. Was starke Marken heute wirklich brauchen. Von Jon Christoph Berndt und Sven Henkel.

Gutes Buch zum Thema Marke!

Gutes Buch zum Thema Marke!

Das ist mal ein durchweg amüsantes Buch! Mit Jon Christoph Berndt und Sven Henkel durchleuchten ein Berater und ein Wissenschaftler das Thema Markenführung. Die beiden dabei verbinden Witz und Weisheit, wie man es sonst nur von amerikanischen Autoren kennt. „Marke ist das, was man hinter Ihrem Rücken über Sie erzählt“, heißt es, und: „Starke Marken erkennt man daran, dass man sie erkennt.“ Lässig im Ton, aber immer originell und reich an Beispielen, philosophieren die Autoren auf 200 Seiten über die Erfolgsgeheimnisse und Fehler von Coke, Tempo, Apple, Snickers, McDonalds, Maggi, Knorr, Cresta oder auch Jürgen Klopp, der ja selbst längst zur Marke avanciert ist. Weiterlesen

Gelesen: Hagen Seidel: „Schrei vor Glück“ – Die Zalando Story

Es ist eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht: Der Onlinehändler Zalando ist binnen weniger Jahre zum Superstar im Internet aufgestiegen. Vor gut fünf Jahren wurde das Unternehmen in Berlin gegründet. Robert Gentz und David Schneider, damals beide Mitte 20 und Absolventen der gleichen Elite-Hochschule, fingen mit dem Versand von Flipflops an. Da sich dieser Testballon im Hitze-Sommer 2008 als flugtauglich erwies, zeigten die beiden Jungunternehmer als nächstes, dass möglich ist, was man bis dahin für unmöglich hielt: Schuhe erfolgreich über das Internet zu verkaufen. Fünf Jahre später beeindruckt Zalando mit Zahlen wie diesen: 150.000 Artikel, 1.500 Marken, 15 Millionen Kunden. Und das ist nur eine Momentaufnahme. Natürlich wächst das Unternehmen rasant weiter, während die Konkurrenz in Schockstarre zu verharren scheint.

Allerdings – bei allem, was Zalando zu bieten hat – Schwarzen Zahlen waren bislang nicht dabei. 2012 belief sich der Verlust auf 93 Millionen Euro. Und noch ist nicht absehbar, wann Gentz und Schneider in die Gewinnzone eindringen werden. So schwingt bei dem Online-Märchen immer die Frage mit, ob da nicht irgendwann eine Blase platzt und die Investoren nass macht. Weiterlesen

Gelesen: Matching. Marketing-Entscheider im Dialog / Agentur-Chefs im Dialog. Von Heiko Burrack

Matching von Heiko Burrack

Matching von Heiko Burrack

Wie finden Agentur und Kunde zueinander? Der Weg zur langjährigen, guten Beziehung ist für beide Seiten jedenfalls kein leichter. Denn schon bei der Akquise gehen die wenigsten Agenturen systematisch und strategisch vor. Stattdessen verlassen sie sich meist auf zwei Faktoren: Auf Empfehlungen und auf Glückstreffer.

Auf der anderen Seite gilt auch für Entscheider auf Unternehmensseite, dass sie bei der Auswahl der Agentur vieles dem Zufall und dem Bauchgefühl überlassen. Und gerade bei Pitches haben viele Unternehmen bei der Ausschreibung keine konkreten Ziele vor Augen. Im schlimmsten Fall will man nur einmal die bestehende Agentur herausfordern.

Heiko Burrack hat sich mit dem Buch „Erfolgreiches New Business für Werbeagenturen“, erschienen 2009, einen gewissen Namen im Bereich Neugeschäft gemacht. In „Matching“ liegt der Schwerpunkt nun auf O-Tönen von Marketing-Entscheidern auf der einen Seite und Agentur-Chefs auf der anderen Seite. Außerdem kommen weitere Branchenkenner, zum Beispiel Pitchberater, zu Wort. Weiterlesen

Gelesen: „PR-Texte“ von Helmut Ebert und „#BTW13. Bundestagswahl 2013“

#BTW13

#BTW13

#BTW13. Bundestagswahl 2013 – Themen, Tools, Wahlkampf

Klas Roggenkamp, Sebastian Schmidtsdorf. 2013. polisphere Verlag, 240 Seiten, 20,12 Euro. ISBN-13: 978-3938456767

Auf http://www.wahl.de werden Online-Aktivitäten von Politikern und Parteien analysiert. Und vor der Bundestagswahl 2013 gab es auf der Seite ein viel beachtetes Blog: Vertreter aus PR, Wissenschaft und Politik schrieben über den laufenden Wahlkampf und kommentierten Themen wie Europolitik, Energiewende – und natürlich Steinbrücks Stinkefinger und die Merkel-Raute.

Mit #BTW13 gibt es die Blogbeiträge nun gesammelt zwischen zwei Buchdeckeln. Nicht alle Texte haben den Wahlkampf gut überstanden, sie sind schlicht überholt. Doch besonders die Beiträge über den Wahlkampf im Netz sind noch immer lesenswert. Denn wie sich Politiker auf Pinterest oder Twitter schlagen, wird im klassischen Leitartikel der Tageszeitung so gut wie nie analysiert.  Auf diesem Feld bietet #BTW13 einen echten Mehrwert für alle.

PR-Texte von Helmut Ebert

PR-Texte von Helmut Ebert

PR-Texte von Helmut Ebert. 2014. UVK Verlagsgesellschaft. 242 Seiten. 29,99 Euro. ISBN: 978-3-86764-315-3

Texte in der PR – sind die eigentlich noch relevant? Haben nicht das Foto und mehr noch das Video den Text auf die hinteren Ränge verwiesen? Helmut Ebert argumentiert überzeugend dafür, dass dem nicht so ist. PR-Texte seien vielmehr das Rückgrat ein jeder Unternehmenskommunikation und für den Vertrauensaufbau mit den Stakeholdern unabdingbar, so der Bonner Linguist. Weiterlesen

Gelesen: „Business Fiction“ von Christian Hoffmeister und „Die Pressemitteilung“ von Wolfgang Zehrt

Business Fiction

Business Fiction

Spannender Beitrag zum Thema Storytelling: Christian Hoffmeister zeigt, was Unternehmen von Hollywood lernen können. Erfolgreiche Drehbücher basieren auf dem „Drei-Akt-Modell“ oder der „Heldenreise“. Und diese Modelle lassen sich auch für eine Unternehmens-Mission nutzbar machen. Der Autor zeigt, wie man Konflikte findet und dramatisiert, wie man eine gelungene Erzählung strukturiert oder wie man eine Unternehmensstory so verdichtet, dass das Publikum neugierig wird und mehr wissen will. Dazu gibt es Beispiele von Unternehmen, die bereits filmreife Story erzählen:  Nespresso, Easyjet, car2go und natürlich Apple. Erfrischende Herangehensweise an ein viel diskutiertes Thema – kompakt auf 150 Seiten präsentiert!

Business Fiction. Die Kunst der Strategie-Erzählung von Christian Hoffmeister. 2012. Walhalla Workbook, 192 Seiten, 17,90 Euro.  Weiterlesen

Gelesen: Kommunikation und Social Media, Brand Content, Anders denken

Drei Bücher, die ich kürzlich gelesen habe:

Melanie Huber: Kommunikation und Social Media 

Melanie Huber: Kommunikation und Social Media

Melanie Huber: Kommunikation und Social Media

Die Welt der sozialen Medien ändert sich rasant. Entsprechend schwierig ist es, ein Buch zum Thema zu verfassen, das bei Erscheinen nicht bereits von neuen Entwicklungen überholt wurde. Daran aber krankt leider die dritte Auflage „Kommunikation und Social Media“. Bei der Auflage von 2010 mag es noch passend gewesen sein in aller Breite zu erklären, warum Twitter wichtig ist, und dass es bei Facebook um „Kontakte, Kontakte, Kontakte“ geht. Heute aber ist das – bei einem Fachbuch für Kommunikationsprofis! –  reichlich überflüssig.

Bei Diensten wie Mister Wong hat die Autorin die jüngeren Entwicklungen offenbar nicht mehr rechtzeitig mitbekommen; und spannende Dienste wie tumblr oder Soundcloud kommen erst gar nicht vor. Schade, denn von diesem Verlag ist man in der Reihe „PR Praxis“ sonst vorzügliche Bücher gewohnt.

Kommunikation und Social Media. Melanie Huber. 3. überarbeitete Auflage (14. August 2013). UVK Verlagsgesellschaft, 228 Seiten, 29,99. ISBN-13: 978-3867643801

Andreas Baetzgen, Jörg Tropp: Brand Content. Die Marke als Medienereignis

Brand Content

Brand Content

Spätestens seit Felix Baumgartners Sprung vom Himmel ist „Brand Content“ das beherrschende Schlagwort der Kommunikationsbranche. Denn die mediale Aufmerksamkeit, die Red Bull 2012 mit der Stratos-Aktion erzeugte, gilt seitdem als Messlatte für alle Marken, die eigene News und Stories produzieren wollen. Weiterlesen