Geschmackssachen: Noch einmal Green Juice von Harvest Moon

Kürzlich schrieb ich in diesem Blog über den Green Juice von Harvest Moon. Ich war nicht wirklich überzeugt von dem Getränk. Es schien mir, als würde das Etikett mehr versprechen, als der Inhalt hält.

Nun, ich lerne immer gern dazu. Daher habe ich mich ausgesprochen über eine Mail von Florian Jung gefreut. Florian Jung arbeitet für Harvest Moon und hat mir sehr ausführlich geschrieben, wie der Saft entstanden ist. Lest es Euch durch, es lohnt sich: Weiterlesen

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Etikettenschwindel? Harvest Moons „Green Juice“ ist nicht ganz so grün

Könnte so schön sein: Der Saft von Harvest Moon

Könnte so schön sein: Der Saft von Harvest Moon

Es ist ja nichts Ungewöhnliches, dass ein Lebensmittel-Etikett mehr verspricht, als das Produkt hält.

Daran hat sich der mündige Verbraucher gewöhnt und die meisten Menschen sind wohl auch in der Lage das Kleingedruckte zu lesen.

Für mich jedenfalls muss keine Lebensmittelampel eingeführt werden. Ich weiß auch so, dass in Milchschnitte keine Milch, dafür aber löffelweise Zucker ist.

Was mich aber ärgert: Wenn auch die kleinen, vermeintlich feinen Bio/Loha/Hipster Lebensmittelproduzenten Mogelpackungen anbieten.

Zum Beispiel Harvest Moon.

Kürzlich entdeckte ich bei Rewe im Kühlregal zwischen den Smoothies von innocent und true fruits diesen „Green Juice“ von Harvest Moon. Kannte ich nicht, sah super aus, packte ich ein.

Kostete zwar irgendwas über drei Euro, aber hey, das ist es sicher auch wert. Schließlich sind in dem Saft laut Etikett „Mango, Pfirsich, Spirula und Weizengras“. Bei solch‘ erlesenen Zutaten will ich mich nicht lumpen lassen.  Weiterlesen

Symphonie des Grauens: Was taugen die Nutella-Nachmacher?

Es gibt so viele Schokocremes, die versuchen, wie Nutella zu sein. Heute schaue ich mir eine davon genauer an:  Brinkers Chocolate Symphony No. 7 Crunchy Haselnuss Crème. Bei Edeka für 2,99 Euro zu haben.

Noch bevor ich diese Symphony  aufschraube , fällt mir ein Haufen von Dissonanzen auf:

“Chocolate”, “Crunchy” “Haselnuss” “Crème” – dieser Englisch- / Deutsch- / Französisch-Sprachbrei auf dem Label wirkt schon deswegen albern, weil Brinkers eine belgische Firma ist. Außerdem passt der günstige Preis nicht zum auf edel gemachten Glas.

Immerhin: Wenn’s gut schmeckt, ist mir das herzlich egal.

Es schmeckt aber nicht. Jedenfalls nicht gut.

Als erstes: Die Konsistenz. Nicht cremig, sondern breiig. Weiterlesen

Ganz großes Tennis: Die elektrische Fliegenklatsche

Spiel, Satz und Sieg: Die Elektrische Fliegenklatsche haut kleine Plagegeister weg

Spiel, Satz und Sieg: Die Elektrische Fliegenklatsche haut kleine Plagegeister weg

Ist diese Erfindung  schlau und praktisch? Oder einfach nur pervers?

In diesem Sommer habe ich bei Rewe die elektrische Fliegenklatsche entdeckt. Wurde ordentlich promoted, mit Aufsteller im Gang und Erklär-Video. Kostet fünf Euro, inklusive Batterien.

Die elektrische Fliegenklatsche ist geformt wie ein Tennisschläger, allerdings etwas kleiner. Gelber Rahmen aus Plastik und mit Draht bespannt. Am Griff ist ein kleiner Knopf mit dem sich die Drähte unter Strom stellen lassen. Die Fliegenklappe gibt es seit ca. 3 Jahren, eine eigene Wikipedia-Seite hat sie auch schon.

Die (sicher nur spaßhaft gemeinten) Frage meines Nachbarn, ob „sich das Teil auch zur Kindererziehung einsetzen lasse“, musste ich verneinen. Die Spannung ist viel zu gering, als dass ein Mensch sie spüren würde. Weiterlesen

Der sortenreine Apfelmann

Sortenreiner Apfelsaft aus dem Alten Land

Sortenreiner Apfelsaft aus dem Alten Land

Kürzlich bei Rewe entdeckt: Sortenreiner Apfelsaft. Sehe ich zum ersten Mal und wundere mich, dass niemand zuvor auf die Idee gekommen ist. Liegt ja eingentlich sehr nahe, mal zu verraten, ob nun ein Herbstprinz oder ein Gravensteiner entsaftet wurde – oder eine Mischung aus allem.

Die Hofmosterei Joachim Holst aus dem Alten Land bietet Apfelsaft aus Boskoop- oder Jonagold-Äpfeln an. Schmecken in der Tat sehr unterschiedlich. Aber beide köstlich.  Weiterlesen

LIDL vs. LIDL

Lidl Tüte

Die Welt ist nicht schwarz und weiß. Es gibt auch reichlich Hellbraun. Zum Beispiel bei Lidl.

Fix was los bei den Jungs vom Discounter Lidl: Erst die Sache mit den sexistischen Bierfässern. Lidl hatte ein leicht zotiges Bierfass beworben und damit einen zünftigen Shitstorm ausgelöst. Unschön.

Dass Lidl-Chef Karl-Heinz Holland gerade gefeuert wurde, darf wohl auch nicht eben als Erfolgsmeldung verbucht werden.

Das Manager-Magazin hat aktuell auch gleich die vernichtende Titelstory parat: Der große Kehraus. Von ge­feu­er­tes Spit­zen­per­so­nal ist die Rede, von Ma­na­ge­ment­feh­lern, von Preis­krieg. Es wird die Frage gestellt, ob Lidl den Zwei­kampf mit Aldi verliert.

Andererseits darf ich zu all dem, quasi als Stimme von Herrn Otto Normaleinkäufer, sagen: Die Lidl Produkte, jedenfalls im Food Bereich, sind schon lange deutlich besser als bei Aldi. Jede Menge Marken, halbwegs frisches Obst und Gemüse und eine immer größer werdende Premium-Eigenmarke. Da passt es schon, dass sich Rewe kürzlich Sorgen machte, ob der Konkurrenz die die Supermärkte aus der Discounterecke anweht. Weiterlesen