Wie Weihnachten am Zuckersandstrand: Kokos-Mandel Creme von Rapunzel

Kokos-Mandel Creme von Rapunzel

Mein Sonntagmorgen Programm fürs Croissant

Der Siegeszug der Kokosnuss scheint nicht mehr aufzuhalten. Diesen Eindruck muss man jedenfalls gewinnen, wenn man wie ich häufiger mal im Bio-Laden einkaufen geht.

Jedes Mal, wenn ich bei Erdkorn, Alnatura oder Veganza durch die Gänge tigere, dann hat sich die Kokosnuss wieder ein paar mehr Regalmeter erobert.

Woran liegts? An zwei Gründen, denke ich: Erstens wurde der Kokos-Anbau in Asien in den letzten Jahren professionalisiert, um nicht zu sagen: industrialisiert.

Vor ein paar Jahren noch haben dressierte Äffchen die Kokosnüsse einzeln vom Baum geholt und sie gleich an Ort und Stelle für die Touristen geknackt. Heute  dagegen wird die Ernte von einer Hundertschaft von Kokos-Drohnen erledigt. So in der Art stelle ich es mir jedenfalls vor. Weiterlesen

Katjes vs. Haribo, Teil 5

Es gibt drei neue Produkte von Katjes mit Nachrichtenwert. Entdeckt habe ich sie im Katjes Café Grünohr in Berlin Mitte. Inwieweit sie schon im Durchschnittsupermarkt zu haben sind – keine Ahnung, aber über sachdienliche Hinweise im Kommentarbereich freue ich mich.

Katjes: Zurück zur Süßholzwurzel!

Katjes: Zurück zur Süßholzwurzel!

Zuerst einmal „Back to the Roots“: Reflexartig dachte ich dachte zuerst, das sei ein Weingummi mit Root-Beer-Geschmack. Aber das wäre dann wohl doch zu gewagt. Tatsächlich gehen die Jungs und Mädels aus Emmerich einfach zurück zur Süßholzwurzel. Gleichzeitig geht es zu den Wurzeln von Katjes zurück – 1910 ging es für das Unternehmen bekanntlich mit Lakritz los. Back to the Roots ist nun sehr sehr, sehr und  dezent im Geschmack. Absolut massentauglich, was ja nichts Schlimmes ist.

 

 

 

 

Katjes Biene Maja Fruchtgummi

Katjes Biene Maja Fruchtgummi

Etwas weniger spricht mich die „Biene Maja“ an. Die Zeichentrickserie konnte ich schon als Kind nicht ausstehen. Und nun also die Bienenweingummis, die vielleicht etwas mit einem bald in die Kinos kommenden Biene-Maja-Film zu haben, aber genau weiß ich es nicht (und es interessiert mich auch zu wenig, als dass ich jetzt googlen würde).

Laut Packung in den Geschmäckern Apfel, Orange, Banane und Kirsche, aber das ist schwer zu unterscheiden.  So richtig toll sind diese Bienenweingummis nicht.

Ich finde, Katjes sollte lieber weiter eigene Figurenwelten entwickeln und die Kooperationen mit Disney oder welchen Filmgesellschaften auch immer den McDonald’s dieser Welt überlassen. Sonst geht es Katjes wie Lego: Lego hatte Anfang der Nuller-Jahre immer mehr Merchandising-Produkte in die Kinderzimmer bringen wollen . Von „Harry Potter“ bis „Star Wars“ wurde kaum etwas ausgelassen. Dem Unternehmen bekam das schlecht, 2004 gab es zahlreiche Entlassungen – bis Lego sich wieder auf sein eigentliches Geschäft konzentriert hat. Und auch Katjes sollte von diesen Promogeschichten die Finger lassen.

Katjes Grünschnabel

Katjes Grünschnabel

Und schließlich: Der sehr fruchtige Grünschnabel. Ein Cocktail in Fruchtgummiform, der ganz ausgezeichnet schmeckt. Punkt.

Alle drei Neuheiten sind aus der Veggie-Reihe von Katjes, die damit kräftig ausgebaut wird. Katjes also immer pflanzlicher. Bei Haribo dagegen wird weiterhin überwiegend mit tierischer Gelantine gearbeitet. Der Punkt geht eindeutig an Katjes!

 

 Mehr zu Haribo vs. Katjes gibt es in diesem Blog hierhierhier und hier.

 

 

 

 

 

Gummis und Beeren

Ich gebe zu: Bei Süßwaren aus dem Bioladen bin ich skeptisch bis zur Voreingenommenheit. In der Regel wird bei diesen Süßwaren auf biologischen Anbau und und Kompostierbarkeit geachtet, auf Öko-Verpackung, auf faire Bezahlung der Arbeiter, auf nachwachsende Rohstoffe sowie auf sämtliche EU Öko-Zertifikate.

Wenn man auf all das achtet, dann kann man schon vergessen, dass das Zeug vor allem schmecken soll.

Das neue „Regenwald Kaugummi“ Chicza ist ein Beispiel dafür. Name und Verpackung machen einen auf Indiostamm, Regenwald und Maya-Geheimniss – und ich will netterweise sogar glauben, dass die Chiczas aus Südamerika stammen. Und nicht, dass Name und Verpackung eine Masche von Marketeers aus Baden-Württemberg sind. Weiterlesen

Katjes vs Haribo, Teil 4: Süß-saure Bärchen-Pärchen

Wir schreiten Hand in Hand: Die Bärchen-Pärchen von Haribo

Wir schreiten Hand in Hand durchs Gummibärenland: Die Bärchen-Pärchen von Haribo

Was Neues von Haribo: Hand in Hand kommen die neuen „Bärchen-Pärchen“ daher. Zwei Gummibärchen-Lookalikes. Das eine Süß, das andere Sauer. Laut Haribo das erste Produkt der Bonner Süßwarenhersteller, das süßes und saures Fruchtgummi vereint. Und für mich der Beweis, dass der Erfindungsreichtum des Unternehmens nicht tot zu kriegen ist. Auch ohne den 2013 verstorbenen Hans Riegel.

Die Stärke von Haribo lag für mich immer in der Vielfalt und der Fähigkeit, neue, originelle Produkte auf den Markt zu bringen. Kinderspielzeug zum Essen. Süßigkeiten, die eine Geschichte erzählen.

Der Gaga-Name „Bärchen-Pärchen“ kriegt von mir eine plus mit Sternchen. Das ist comichaftes Storytelling auf höchstem Niveau. So macht man die Melange aus Zucker, Aromen und Gelatine richtig schmackhaft. Weiterlesen

Haribo vs. Katjes, Teil 3: Stevi-Lakritz von Haribo

Haribo Stevi-Lakritz

Schlank auf der Hüfte – fett im Preis: Stevi-Lakritz von Haribo

Stevia ist in Deutschland seit gut 2 Jahren als Süßungsmittel zugelassen. Doch bislang hat sich das südamerikanische Kraut nicht einmal ansatzweise als Zucker-Alternative etabliert. Dabei wäre doch gerade im Süßwarenbereich ein Riesenpotenzial für Stevia. Schon wegen der extrem kritischen Berichterstattung, die es in letzter Zeit zu Zucker gab (Tenor: Zucker = Crack. Die Beispiele sind legion, daher verlinke ich hier keine einzelnes). Aber noch immer muss man Stevia-Produkte mit der Lupe suchen. Gelegentlich stolpert man auch einfach mal über eines, ganz ohne zu suchen:

So habe ich kürzlich zufällig Stevia Lakritz von Haribo entdeckt. Weiterlesen

Jetzt wird auf die Tube gedrückt: Dickmanns Schokoküsse mit kleinem, feinem Extra

Vor dieser Idee verneige ich mich: Schokoküsse von Dickmann gibt es jetzt mit einer kleinen Tube Zuckerguss. Brillante Idee, der man gar nicht genug applaudieren kann

Mit diesem kleinen Extra kann man die die Schokoküsse bemalen, beschreiben oder sonstwie verzieren. Mit Essen spielt man also doch und es macht auch richtig Spaß!

Meine spontane Idee war, dass man daraus endlich mal einen sinnvolle Fotowettbewerb auf Facebook machen könnte: Was liegt näher, als dass die User Ihre verzierten Dickmänner posten. Bei Storck ist man auf diese Idee aber bereits ohne mich gekommen:

Der Fotowettbewerb findet auf der Webseite statt; warum es keine Facebookseite dazu gibt – keine Ahnung! Weiterlesen

Back in Black

Seitdem es Haribo Vampire gibt bin ich ein großer Fan von Lakritz / Weingummi Crossoverprodukten. Die Mischung ist nicht für jeden und auch bei mir nichts für jeden Tag. Aber wenn ich vorm Süßigkeitenregal stehe und mich mal wieder nicht entscheiden kann: Dann wandern bei mir die Vampire in den Einkaufswagen. Obwohl die Vampire anscheinend ganz gut laufen, gibt es wenige weitere Crossover Versuche. Jetzt aber doch: Kaustreifen-Experte Fritt hat Fritt Lakritz auf den Markt gebracht. Gibt es zwar schon seit Februar, steht aber noch immer „neu“ drauf. Wie immer bei Fritt kommen die Kaustreifen äußerlich ein wenig lieblos gestaltet daher. Geschmacklich aber absolut empfehlenswert: Viel weniger Weingummi als die Vampire, stattdessen dominiert ein erdiges Aroma. Ob das bei der Kinder Zielgruppe ankommt, die Fritt ansonsten ja immer im Auge hat (wie man auf der Spiele-lastigen Webseite deutlich sehen kann) bezweifle ich. Aber ich klicke trotzdem gern auf „gefällt mir“ (wobei mir auffällt, dass die FRITTen noch gar keinen Facebook-Auftritt haben, tststs…..)